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Trump plant UFC-Käfigkampf im Weißen Haus – Amerika endgültig im Reality-TV angekommen

Herolind08 (CC0), Pixabay
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Es gibt politische Bilder, die symbolisch für eine Epoche stehen:
Kennedys Mondrede.
Reagans Mauer-Appell.
Obamas „Yes We Can“.

Und dann gibt es Donald Trump, der im Oval Office einen UFC-Käfig präsentiert wie ein Gebrauchtwagenhändler auf einer Tuning-Messe.

Der US-Präsident hat offiziell seine Pläne für ein großes MMA-Event im Weißen Haus vorgestellt. Titel der Veranstaltung:
„UFC Freedom 250“.

Der Kampfabend soll am 14. Juni auf dem Gelände des Weißen Hauses stattfinden – inklusive Oktagon, Lichtshow, Käfigkampf und vermutlich genug Testosteron, um mehrere Kleinstädte zu versorgen.

Auf Fotos präsentiert Trump stolz Entwürfe der Arena auf dem Südrasen des Weißen Hauses, flankiert von UFC-Stars und einem Championship-Gürtel im Oval Office.

Früher standen dort Staatsgäste und Friedensnobelpreisträger.
Heute posieren Schwergewichts-Kämpfer neben goldenen Gürtelrepliken.

Es ist die logische Entwicklung einer Präsidentschaft, die Politik ohnehin längst wie Wrestling behandelt:
viel Show, viel Drama, klar verteilte Helden und Bösewichte – und möglichst immer jemand, der öffentlich gedemütigt wird.

Trump selbst wirkte begeistert von der Idee, das Weiße Haus endgültig zur Mischung aus Kampfsportarena, Entertainment-Bühne und patriotischem Freizeitpark umzubauen.

Dass der Präsident ausgerechnet die UFC liebt, überrascht dabei kaum. Die Organisation und Trump teilen seit Jahren dieselbe politische Ästhetik:
Härte, Lautstärke, permanente Feindbilder und die Überzeugung, dass jedes Problem mit maximaler Inszenierung gelöst werden kann.

Der UFC-Präsident Dana White zählt seit Langem zu Trumps engsten Unterstützern.

Kritiker sprechen inzwischen von einer grotesken Verschmelzung aus Staatsmacht und Popkultur. Befürworter feiern das Ganze dagegen als „volksnah“ und „amerikanisch“.

Wobei man fairerweise sagen muss:
Wenn man die letzten Jahre amerikanischer Politik nüchtern betrachtet, wirkt ein Käfigkampf auf dem Rasen des Weißen Hauses fast schon konsequent.

Viele Beobachter fragen sich inzwischen allerdings, was als Nächstes kommt.

Monstertruck-Rennen vorm Pentagon?
WWE-Smackdown im Supreme Court?
Oder vielleicht doch direkt ein diplomatischer Konflikt per Steel-Cage-Match?

Ganz ausgeschlossen scheint inzwischen nichts mehr.

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