Startseite Allgemeines „Sterblichkeit ist keine Theorie mehr“
Allgemeines

„Sterblichkeit ist keine Theorie mehr“

TreptowerAlex (CC0), Pixabay
Teilen

Hollywood-Star Ted Danson hat offen über einen gesundheitlichen Schreckmoment gesprochen, der ihn nach eigenen Worten zum Umdenken gezwungen hat. Der 78-jährige Schauspieler sagte in seinem Podcast, er sei inzwischen wieder „völlig in Ordnung“, die Erfahrung habe ihm jedoch deutlich vor Augen geführt, dass auch er nicht unverwundbar sei.

„Sterblichkeit ist real – das ist nicht nur ein Gerücht“, sagte der frühere „Cheers“-Star mit seinem typischen trockenen Humor.

Worum es bei dem medizinischen Vorfall genau ging, verriet Danson nicht. Er erklärte lediglich, dass ihn die Erfahrung „demütiger und ruhiger“ gemacht habe. Rückblickend bezeichnete er den Vorfall sogar als „das Beste, was hätte passieren können“.

Gemeinsam mit seiner Ehefrau Mary Steenburgen habe er inzwischen einige Gewohnheiten verändert. So meditiere das Paar nun zweimal täglich zusammen. „Ich habe immer darüber gesprochen und so getan, als würde ich meditieren“, scherzte Danson. „Jetzt mache ich es tatsächlich.“

Der Schauspieler sagte, die größte Erkenntnis aus der Erfahrung sei für ihn gewesen, wie er den Rest seines Lebens verbringen wolle:
aufmerksamer, empathischer und präsenter gegenüber anderen Menschen.

„Man kann neugierig auf andere bleiben. Zuhören. Unterstützend sein“, erklärte Danson. „Das ist vermutlich das Beste, was ich Menschen geben kann.“

Ted Danson und Mary Steenburgen gelten seit Jahrzehnten als eines der stabilsten und beliebtesten Paare Hollywoods. Die beiden sind seit 1995 verheiratet und treten immer wieder gemeinsam in Film- und Fernsehprojekten auf.

Danson hatte zuletzt erzählt, dass sie jeden Morgen gemeinsam Kaffee trinken und Wortspiele auf ihren Handys spielen. Auch nach 30 Jahren Ehe sei er noch immer „völlig verliebt“.

Die Offenheit des Schauspielers reiht sich in eine wachsende Zahl prominenter Persönlichkeiten ein, die öffentlich über gesundheitliche Probleme und den Umgang mit dem Älterwerden sprechen.

Dansons Botschaft wirkt dabei bemerkenswert schlicht:
Selbst Hollywood-Legenden bekommen keinen „Free Pass“.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Hat Wirtschaftsministerin Reiche nicht gesagt: „Kerosin? Kein Problem!“

Deutschland entdeckt pünktlich zur Urlaubssaison eine neue Extremsportart: den theoretischen Sommerurlaub. Denn...

Allgemeines

Harmoniegipfel

Kurz vor dem großen Harmonie-Gipfel zwischen Donald Trump und Xi Jinping erinnert...

Allgemeines

Ungarns neue Zeitrechnung

Mit Peter Magyar beginnt in Ungarn eine neue politische Ära. Nach dem...

Allgemeines

Tokioer Schrein wird zur Pilgerstätte für Konzerttickets

Mitten zwischen Hochhäusern, Luxusgeschäften und gestressten Geschäftsleuten im Tokioter Stadtteil Nihonbashi versteckt...