Ja, die hatten wir. Allerdings empfinden wir darüber keine Genugtuung. Denn was jetzt übrig bleibt, ist ein Scherbenhaufen – sowohl auf Anleger- als auch auf Vermittlerseite.
Eines ist für uns klar: Wir werden nun auch die großen Vermittler öffentlich benennen und über deren Rolle berichten. Denn sie können nicht einfach behaupten, von alledem nichts gewusst zu haben.
Ebenso klar ist jedoch: Die Maßnahmen der Staatsanwaltschaft stellen kein Urteil gegen die TGI AG dar. Sie sind vielmehr vermutlich der Beginn eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens. Selbstverständlich gilt auch hier die Unschuldsvermutung.
Nun bleibt abzuwarten, wie die TGI AG auf die aktuellen Maßnahmen reagiert. Eines scheint jedoch offensichtlich: Einfach so weiterzumachen wie bisher wird kaum möglich sein.
Im Gegenteil: Der Vertrieb dürfte nun massiv unter Druck geraten. Denn welcher Kunde wird der TGI AG unter diesen Umständen noch Geld anvertrauen?
Jeder Geschäftspartner, der neue Interessenten für die TGI AG gewinnen möchte, sollte aus unserer Sicht verpflichtet sein, diese über die aktuellen Entwicklungen zu informieren. Dazu gehören die Maßnahmen der Aufsichtsbehörden ebenso wie die jüngsten Schritte der Staatsanwaltschaft in Liechtenstein.
Es könnte nun tatsächlich so kommen, wie wir es seit Langem vermutet haben. Mir ist bekannt, dass auch deutsche Steuerbehörden großes Interesse daran haben sollen, zu prüfen, ob Anleger erhaltene Rabatte ordnungsgemäß als steuerpflichtige Einkünfte erklärt haben.
Angeblich sollen den Behörden entsprechende Kundendaten vorliegen. Vergleichbare Daten wurden auch uns anonym zugespielt.
Jetzt wäre es aus unserer Sicht der falsche Weg, wenn sich Geschäftspartner hinter dem Motto „Alles nur eine Verschwörung“ verschanzen. Stattdessen sollten sie aktiv dazu beitragen, dass die Vorgänge vollständig aufgeklärt werden.
Sollte sich der Verdacht strafbarer Handlungen bestätigen, müssen die Verantwortlichen selbstverständlich zur Rechenschaft gezogen werden.
Wir werden uns in den kommenden Wochen übrigens auch intensiv mit dem Team beschäftigen, das die Werbevideos für die TGI AG produziert hat, sowie mit den Verantwortlichen für die Social-Media-Kommunikation.
Denn eines ist sicher:
Ab jetzt beginnt die tatsächliche Aufarbeitung der Ereignisse.
Werden Sie Mitglied der http://www.interessengemeinschaft-tgi-ag.de
Michael Ewy am 24.9.2025:
𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗟𝗶𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲𝗻𝘀𝘁𝗲𝗶𝗻?
Wir haben die TGI AG bewusst in Liechtenstein gegründet – wegen klarer Regeln, strenger Aufsicht und eines verlässlichen Rechtsrahmens im Goldhandel.
Für Sie heisst das: stabile Regulierung, hohe Compliance-Standards und ein sicherer Hafen für den physischen Goldkauf – inklusive unseres Rabattmodells.
😂
Lieber Thomas,
du bist – wie schon so oft – mit deiner anfänglichen Vermutung richtig gelegen und hast das Geschäftsmodell allen Repressalien zum Trotz über Jahre hinweg begleitet und kritisch hinterfragt. Vielen Dank dafür.
Ich hoffe inständig, dass tatsächlich Vermögenswerte vorhanden sind und nicht wieder einmal tausende Anleger ihr hart erspartes Geld verlieren, während sich einige wenige massiv bereichern konnten.
Bleib bitte auch der Frage nach dem eigentlichen Kopf hinter dem System auf der Spur. Herr K. tritt zwar überzeugend auf, wirkt aber eher einfach gestrickt – ich kann mir unmöglich vorstellen, dass er der Architekt eines solchen Konstrukts ist.
Liebe Grüße
Stefan