Startseite Allgemeines 125 Millionen für Real Madrid – aber Red Bull zahlt weiter! Hat Yan Diomande etwa noch ein Leipziger Taschengeldkonto?
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125 Millionen für Real Madrid – aber Red Bull zahlt weiter! Hat Yan Diomande etwa noch ein Leipziger Taschengeldkonto?

jambulboy (CC0), Pixabay
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Real Madrid überweist Millionen, Red Bull legt noch einen drauf – und RB Leipzig darf sich fragen, warum man einen Spieler verkauft, der offenbar immer noch auf der Getränkekarte steht

Leipzig/Madrid – 21. Oktober 2026

Es gibt Fußballer, die verdienen viel Geld. Es gibt Fußballer, die verdienen unfassbar viel Geld. Und dann gibt es Yan Diomande.

Der 19-jährige Ivorer wechselte im Sommer für angeblich 125 Millionen Euro von RB Leipzig zu Real Madrid. Ein Betrag, für den man in Leipzig vermutlich gleich mehrere neue Mannschaften kaufen könnte. Einschließlich Mannschaftsbus, Trainingsgelände und einem Psychologen für die nächste Begegnung mit Bayern München.

Doch jetzt kommt der eigentliche Knaller: Diomande kassiert offenbar weiterhin Geld von Red Bull!

Nein, kein verspätetes Weihnachtsgeld aus Leipzig. Auch keine Entschädigung für die verlorene Aussicht auf einen Bundesliga-Meistertitel.

Sondern ein waschechter Sponsorenvertrag.

Drei Jahre lang soll Diomande als Red-Bull-Athlet für den Getränkekonzern werben. Dafür gibt es nach Medieninformationen einen hohen sechsstelligen Betrag pro Jahr.

Man muss sich das einmal vorstellen: Real Madrid bezahlt angeblich 10,4 Millionen Euro Jahresgehalt. Und Red Bull sagt sinngemäß: „Junge, falls es am Monatsende mit der Miete knapp wird, wir hätten da noch etwas Kleingeld.“

Ein armer Junge in Madrid – zum Glück hilft Red Bull!

10,4 Millionen Euro im Jahr.

Das sind rund 866.000 Euro im Monat.

Fast 200.000 Euro in der Woche.

Und ungefähr 28.500 Euro am Tag.

Da kann es in Madrid natürlich schon einmal eng werden.

Ein Kaffee hier, ein Abendessen dort, vielleicht noch ein neues Paar Fußballschuhe. Und wenn Kylian Mbappé zum Geburtstag einlädt, will man schließlich nicht mit einer Flasche Mineralwasser vor der Tür stehen.

Zum Glück gibt es Red Bull.

Der Konzern unterstützt den jungen Mann weiterhin mit einem lukrativen Werbevertrag.

Da bekommt der Begriff „Jugendförderung“ eine völlig neue Bedeutung.

Während sich mancher Bundesligaverein fragt, wie er die nächste Stromrechnung bezahlt, darf Diomande offenbar überlegen, ob er sein zusätzliches Sponsoringgeld lieber in Immobilien, Aktien oder eine vergoldete Getränkedose investiert.

Einmal Leipziger, immer Red-Bull-Athlet

Das eigentlich Geniale an der Geschichte ist die langfristige Markenbindung.

Diomande spielt längst bei Real Madrid. Dort läuft er neben Weltstars wie Mbappé auf, wird von José Mourinho trainiert und verdient Millionen.

Aber die Verbindung zu Red Bull bleibt bestehen.

Als Markenbotschafter darf er unter anderem Einrichtungen des Konzerns nutzen, an Werbeaktionen teilnehmen und sich mit anderen gesponserten Sportlern austauschen.

Auch die früheren Leipziger Dominik Szoboszlai und Joško Gvardiol gehören zu dieser exklusiven Gruppe.

Das ist ungefähr so, als würde ein ehemaliger Mitarbeiter nach seinem Wechsel zum Konkurrenzunternehmen weiterhin einen Firmenwagen, die kostenlose Kantine und ein zusätzliches Monatsgehalt bekommen.

Nur eben mit deutlich mehr Nullen auf dem Konto.

Man könnte fast meinen, Red Bull habe ein eigenes Alumni-Netzwerk gegründet.

„RB Leipzig – hier werden Weltstars ausgebildet. Und wer es geschafft hat, bekommt weiterhin Getränkegeld.“

Mourinho findet: Für 125 Millionen darf es ruhig noch etwas besser sein

Bei Real Madrid ist Diomande sportlich durchaus erfolgreich.

In seinen vergangenen vier Pflichtspielen gelangen ihm zwei Tore und drei Vorlagen.

Beim 4:1 gegen Sevilla bereitete er einen Treffer von Mbappé vor und traf anschließend selbst.

Eigentlich eine ordentliche Bilanz für einen 19-Jährigen.

Doch José Mourinho wäre nicht José Mourinho, wenn er nicht noch etwas zu meckern hätte.

Der Trainer lobte zwar die Leistung des jungen Ivorers, erklärte aber gleichzeitig, Diomande müsse sich in vielen Bereichen verbessern.

Besonders interessant war Mourinhos Hinweis auf die gewaltige Ablösesumme.

Sinngemäß trägt Diomande nicht nur seine Rückennummer 25, sondern gleich die 125 oder 130 Millionen Euro, die Real für ihn bezahlt hat.

Das ist natürlich ein gewisses Gewicht auf den Schultern.

Andere Fußballer laufen mit einem Namen und einer Nummer auf dem Rücken herum.

Diomande schleppt praktisch den Kaufpreis einer mittelgroßen Wohnanlage mit über den Rasen.

Da darf man beim Torschuss schon einmal nervös werden.

Und jetzt kommt ausgerechnet RB Leipzig nach Madrid

Besonders pikant wird die Geschichte durch das Wiedersehen am Mittwochabend.

Real Madrid empfängt RB Leipzig in der Champions League.

Diomande trifft damit auf seinen ehemaligen Verein.

Die Leipziger reisen nach der heftigen 1:6-Niederlage beim FC Bayern München ohnehin nicht gerade mit dem Selbstbewusstsein eines frischgebackenen Champions-League-Siegers an.

Und dann wartet dort auch noch der ehemalige Leipziger Millionenmann.

Ein Spieler, den man für eine astronomische Summe verkauft hat, der inzwischen für Real trifft und gleichzeitig weiter Geld aus dem Red-Bull-Kosmos erhält.

Für die Leipziger Defensive könnte das ein ziemlich unangenehmer Abend werden.

Vielleicht wäre es deshalb taktisch klug, Diomande vor dem Anpfiff noch einmal freundlich daran zu erinnern, wo seine Karriere richtig Fahrt aufgenommen hat.

„Yan, alter Freund! Denk an die schöne Zeit in Leipzig. An die Trainingsplätze. An die Fans. An die vielen netten Menschen. Und vor allem: an deinen Sponsorenvertrag!“

Ob ihn das davon abhält, auf das Leipziger Tor zu schießen, darf allerdings bezweifelt werden.

Unser Fazit: Andere bekommen eine Abfindung – Diomande bekommt ein Millionen-Abo

Die Geschichte zeigt vor allem eines: Im modernen Spitzenfußball endet eine Geschäftsbeziehung nicht unbedingt mit einem Vereinswechsel.

Red Bull verfolgt mit seinen Athletenverträgen eine eigenständige Marketingstrategie. Der Konzern sichert sich die Werbewirkung erfolgreicher Sportler, auch wenn diese längst für andere Vereine spielen.

Das ist wirtschaftlich nachvollziehbar.

Aber natürlich auch herrlich komisch.

Da verkauft Leipzig einen 19-Jährigen für angeblich 125 Millionen Euro nach Madrid, Real zahlt ein zweistelliges Millionengehalt und der Getränkekonzern packt noch eine ordentliche Summe obendrauf.

Der durchschnittliche Fußballfan steht derweil vor dem Stadionkiosk und überlegt, ob er sich bei den Getränkepreisen noch eine zweite Dose leisten kann.

Lieber Yan Diomande, wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg in Madrid.

Aber falls du irgendwann wirklich nicht mehr weißt, wohin mit deinem Geld, hätten wir einen Vorschlag:

Spendiere den Leipziger Fans nach der 1:6-Klatsche gegen Bayern doch einfach mal eine Runde.

Am besten Red Bull.

Denn eines ist sicher: Flügel können die Leipziger derzeit wirklich gebrauchen!

Ein satirischer Fußballkommentar der Redaktion diebewertung.de. Die genannten Vertrags- und Gehaltsbeträge beruhen auf Medienberichten und sind nicht unabhängig bestätigt. Die finanziellen Übertreibungen und zugespitzten Vergleiche sind satirisch gemeint.

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