Wer von erfolgreichen Geschäften spricht, muss sich an überprüfbaren Ergebnissen messen lassen. Für Helmut Kaltenegger gilt deshalb: Weitere Versprechen ersetzen keine Belege. Entscheidend ist, was sich nachvollziehen und unabhängig prüfen lässt.
Nach Angaben unserer Redaktion sind die von uns verlangten nachvollziehbaren Nachweise bislang ausgeblieben. Zugleich erreichen uns Hinweise, wonach auch bisherige Unterstützer ungeduldiger werden. Das ist kein repräsentatives Stimmungsbild. Es ist aber Anlass, auf Antworten zu bestehen.
Vertrauen lässt sich nicht dauerhaft mit der Aufforderung begründen, einfach weiter zu vertrauen.
Besonders erklärungsbedürftig ist ein Vorgang, den unsere Redaktion wie folgt schildert: Ein Mittelsmann habe im Büro ein Schriftstück vorgelegt, das eine Zahlung von 80.000 Euro im Zusammenhang mit der Löschung sämtlicher einschlägiger Beiträge und einem Verzicht auf weitere Veröffentlichungen vorgesehen haben soll. Das Papier soll eine Helmut Kaltenegger zugeschriebene Unterschrift tragen.
Die Redaktion versteht den Inhalt als Angebot, kritische Berichterstattung gegen Geld zu beenden. Ob das Schreiben tatsächlich von Kaltenegger autorisiert wurde, ist davon getrennt zu klären. Eine behauptete Unterschrift allein beantwortet diese Frage nicht. Ebenso wenig lässt sich daraus ohne weitere Prüfung eine strafbare Handlung ableiten.
Nach Darstellung der Redaktion wurde das Schriftstück der Justiz zur Prüfung übergeben. Es soll auf einem Briefbogen der Kanzlei von Rechtsanwalt Weik überbracht worden sein. Auch das belegt für sich genommen weder seine Urheberschaft noch seine Zustimmung zum Inhalt. Eine deswegen veranlasste anwaltliche Anfrage sei nach Angaben der Redaktion bislang unbeantwortet geblieben.
Unsere Haltung ist eindeutig: Redaktionelle Entscheidungen stehen nicht zum Verkauf.
Seit nahezu vier Wochen bemühen wir uns nach eigener Darstellung um eine unmittelbare Klärung mit Kaltenegger. Das sachliche Angebot bleibt bestehen: Herr Kaltenegger, kommen Sie nach Leipzig. Erläutern Sie Ihr Geschäftsmodell. Legen Sie überprüfbare Unterlagen vor. Zeigen Sie nachvollziehbar, wie die behaupteten wirtschaftlichen Erfolge entstehen und welche Verpflichtungen gegenüber Kunden erfüllt wurden.
Geschäftsgeheimnisse können schutzwürdig sein. Sie sind aber keine pauschale Antwort auf jede berechtigte Nachfrage. Eine vertrauliche, unabhängige Prüfung kann Transparenz ermöglichen, ohne sämtliche Vertragsdetails öffentlich auszubreiten.
Belastbare Entlastungen werden wir ebenso berücksichtigen wie belastbare Kritik. Unrichtige Tatsachenbehauptungen sind zu korrigieren; gegebenenfalls sind Beiträge entsprechend zu ändern oder zu entfernen. Dafür braucht es keine Zahlung, sondern eine tragfähige Tatsachengrundlage.
Wer unsere Berichterstattung widerlegen will, sollte unsere Tatsachengrundlage widerlegen. Ein Geldbetrag kann das nicht leisten.
Über weitere Entwicklungen berichten wir, sobald sie ausreichend gesichert sind. Bis dahin gilt: Offene Fragen sind keine bewiesenen Straftaten. Sie werden durch ausbleibende Antworten allerdings auch nicht überzeugend beantwortet.
Sehe ich das richtig, dass die ersten Rabattauszahlungen und Goldlieferungen beim 3%- Modell erst im September 2027 für die Trust Gold International fällig werden, und im 4%- Modell sogar erst im September 2028?
Das Geld wird ja für den Ankauf von Dorebarren genutzt! Ehrenwort! *sarkasmusaus*
Die Aussage: „Sie erhalten während der Lieferzeit einen nachträglichen Rabatt in Höhe von 4 % pro Monat auf Ihren Kaufpreis.“ ist schon sehr schwammig formuliert. Heisst das jetzt die Zins-Gutschrift gibt es am Ende des Monats oder am Ende der Gesamtlaufzeit?
vor der Vertragsunterzeichnung ist vergessen gegangen….
🤣🤣🤣
Was ist daran so lustig?
Weißt du schon fix, dass es im September 2027 die Gesellschaft schon nicht mehr geben wird und lachst die Anleger aus?
Keiner von Euch ist Kunde, aber wissen wollt Ihr alles!
Nur so viel, es gibt eine Unmenge an Leuten die von diesen Rabatten leben. Mehr muss ich dazu so glaube ich nicht sagen….
Es handelt sich eher um ein hysterisches Lachweinen…
Weil die Finanz die unversteuerten Provisionen durchleuchtet.
Weil die Kunden den Schaden ersetzt haben wollen.
( Schaden viel höher als geflossene Provision).
Weil Doris vielleicht als Mitläufer auch keine Prov. mehr bekommt
Weil die Kohle am Dashboard doch nicht “ echt“ ist.
Ich erhalte keine Prov. nur Rabatte, so ist alles klar. Wie war eigentlich der Besenstiehl?
Ach, bieten die wieder alles an, was die BaFin verboten hat….
Also Schweigegeld zahlen ist scheinbar noch drin … Ob das auch für die Rückzahlung der Anlegergelder gilt?
Es ist schier unglaublich wei lannge eine derart perfide Masche noch funktionieren kann …
Jedenfalls wird jetzt in bewährter Manier Zeitdruck aufgebaut, die Rabatte in der aktuellen Höhe gibt es nur noch bis mitte Januar.
Ach ja, Gunnar, wieviel sollte oder hat der bekommen?
Und wurde news.at auch eine „Spende“ angeboten?
Der mutmaßliche Betrüger war gestern Abend wieder in Kiel Unterwegs als Märchenerzähler. Den Typ sollen sie endlich Wegsperren.
Wie viele Leute waren da? In Hamburg hatte man ja, nach eigener Aussage, nur ein Dutzend erwartet.
Sicher bei seinem Kumpel BERND (Seligmann)
“ genau das (TGI) brauchen die Menschen“ – ist sein Motto.
Seligmann und die anderen Oberstrukis bewerben übrigens TGI International ohne Hemmung.Wie das wohl für die „Garde“ von Helmi ausgeht….
Das Video zum Event ist online. Mark Bogen hat wohl den Vorredner gemacht. Einen besonders überfüllten Eindruck hat der Veranstaltungsort nicht gemacht. Aber komisch, dass sich überhaupt noch Leute finden.
Man weiß halt nicht ob bzw. Wie viele potentielle Neukunden dabei waren. Ich tippe mal eher auf eine Art sektenveranstaltung der Empfehlungsgeber.
TGI International ist die in Dubai gemeint?
Sind da die Kalteneggers nicht mehr dabei? Von dort hört man ja eher wenig.
Das heißt nicht „Geld für Schweigen“ sondern „Gentlemans Agreement“ *sarkasmusaus*
Grüße an Gunnar? 😂🤑