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Marcel Schäfer RB Leipzig: Schöne Neuzugänge – aber wer bringt eigentlich die 100 Millionen?

jorono (CC0), Pixabay
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Keine Frage: Brajan Gruda zurück nach Leipzig? Gefällt uns! Rocco Reitz? Spannender Transfer. Abdoul Koné? Talent mit Perspektive. Auf dem Papier sieht das alles richtig ordentlich aus.

Aber lieber Marcel Schäfer, während auf der Zugangsseite fleißig eingekauft wird, stellt sich auf den Rängen eine ganz andere Frage:

Mit welchen Spielern wollen Sie eigentlich die intern geforderten über 100 Millionen Euro an Transfererlösen einnehmen?

Der Taschenrechner glüht inzwischen schneller als der Grill beim Fantreffen.

Benjamin Šeško ist weg. Xavi Simons ebenso. Die ganz großen Verkaufskandidaten werden langsam überschaubar. Gleichzeitig kehren Leihspieler wie Eljif Elmas, Arthur Vermeeren und Lutsharel Geertruida zurück, wodurch der Kader eher voller als schlanker wird.

Natürlich ist klar: Ein Bundesliga-Klub muss wirtschaftlich denken. Gerade RB Leipzig lebt seit Jahren davon, junge Spieler zu entwickeln und gewinnbringend weiterzuverkaufen. Das gehört zum Geschäftsmodell.

Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem sich jeder Fan fragt: Wer soll denn diesmal die Millionen auf den Tisch legen?

Für Elmas? Für Vermeeren? Für Geertruida? Für Openda? Oder zaubert Marcel Schäfer am Ende wieder einen Transfer aus dem Hut, bei dem ganz Europa staunend fragt: „Moment mal – dafür gab es wirklich so viel Geld?“

Die bisherigen Neuzugänge machen jedenfalls Lust auf die neue Saison. Gerade Brajan Gruda hat in seiner ersten Leipziger Zeit gezeigt, dass er nicht nur Fußball spielen kann, sondern auch perfekt ins Team passt.

Doch jetzt beginnt der schwierigere Teil des Transferfensters.

Denn einkaufen kann jeder, solange das Konto mitspielt. Die wahre Kunst besteht darin, Spieler zu vernünftigen Preisen zu verkaufen – und dabei gleichzeitig eine Mannschaft zusammenzuhalten, die in Bundesliga, Pokal und Champions League konkurrenzfähig bleibt.

Also, lieber Marcel Schäfer: Die Fans vertrauen Ihrer Arbeit. Aber eine kleine Neugier bleibt trotzdem.

Wo verstecken sich eigentlich diese ominösen 100 Millionen Euro?

Falls Sie bereits einen Masterplan haben, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, ihn langsam aus der Schublade zu holen. Die RB-Fans würden nämlich ganz entspannt schlafen – wenn sie wüssten, wer den Transfer-Sommer am Ende tatsächlich bezahlt.

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