Start Allgemeines Gefahrinvestment auf EXPORO: ZU “ZINSHÄUSER WIEN”

Gefahrinvestment auf EXPORO: ZU “ZINSHÄUSER WIEN”

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Nun, da lagen wir mit unserer Vermutung vor ein paar Wochen dann gar nicht so falsch, als wir vermutet haben, dass EXPORO mit einer Berichterstattung seine potentiellen Anleger für den Markt in Österreich vorbereiten will. Nun gibt es wohl ein Projekt für das EXPORO bei seinen Kleinanlegern um Geld bittet.

Zitat aus einer Mail die man an potentielle Anleger versendet hat:

DIE INVESTMENTHIGHLIGHTS ZU “ZINSHÄUSER WIEN”

✓ Die Exporo Projekt 111 GmbH (Emittentin) hält nachrangige Pfandrechte in Höhe von 10,0 Mio. € über alle 4 Objekte (gesamtschuldnerisch).*

✓ Zugunsten der Exporo Projekt 111 GmbH wird eine abstrakte Garantie von Frau Svetlana Yosopova in Darlehenshöhe abgegeben.*

✓ Kalkulatorisch genügen Verkaufspreise in Höhe von nur rund 78 % des Marktwerts, um die vorrangig besicherten Kredite und die Exporo Finanzierung zurückzubezahlen.

✓ Für das Gutachten wurden konservative Verkaufspreise von ca. 5.000 €/m2 kalkuliert (in vergleichsweise guten Innenstadtlagen Wiens können diese auf 10.000 €/m2 steigen).

✓ Gute Standorte in der Innenstadt der Metropolstadt Wien.

✓ Bestandshalter mit Vermögenshintergrund und großem Portfolio (über 80 Objekte).

✓ Attraktive Verzinsung von 5,0 % p.a.

✓ Kurze Laufzeit zwischen 24 und 32 Monaten.**

✓ Exporo Klasse AA.***

Zitat Ende

Auch hier ist dann dummerweise wieder einmal von der „Maronde Sicherheit“ die Rede, heißt die Anleger die über EXPORO investiert haben, bekommen nur eine „nachrangige Absicherung im Grundbuch“. Was solch eine Absicherung dann im schlimmsten anzunehmenden Fall wirklich WERT ist, ist nahezu nicht einschätzbar.

Kennen Sie Frau Svetlana Yosopova ? Nein, wir auch nicht. Jene Dame gibt aber nach der Beschreibung der EXPORO laut Mail eine „abstrakte Garantie in Darlehenhöhe“ ab. Hm, was immer das dann auch sein mag, was diese wiederum wert ist, dürfte nahezu nicht einschätzbar und damit bewertbar sein.

Es sei denn sie kennen die Vermögensverhältnisse der Garantiegeberin bzw. welche weiteren abstrakten Garantien die Dame sonst noch abgegeben hat.

Für uns ist das Angebot des Unternehmens EXPORO eine Blackbox mit mehr Fragen als Antworten, aber das sind wir ja vom Unternehmen EXPORO dann auch so gewöhnt.

Schade ist nur wieder, dass die wichtigen „Warnhinweise“ wieder am Ende stehen und in „heller und dünner Schrift“ abgedruckt sind. Da fragt man sich schon, warum ist das eigentlich so?

Wir wollen die mal in FETT Abdrucken:

Die Informationen haben ausschließlich werblichen Charakter. Die Exporo Projekt 111 GmbH weist deutlich darauf hin, dass zur Beurteilung der Anleihe ausschließlich die Angaben im Wertpapierprospekt der Exporo Projekt 111 GmbH maßgeblich sind, der auf der Internetseite der Exporo Projekt 111 GmbH (exporo.de/ir-projekt111) veröffentlicht wurde und dort kostenlos heruntergeladen werden kann. Besondere Hinweise zu den Maßnahmen der Exporo Projekt 111 GmbH zur Absicherung der von ihr zu erwerbenden Forderungen aus dem Darlehensvertrag finden Sie in einem separaten Dokument, das ebenfalls auf der Internetseite der Exporo Projekt 111 GmbH kostenlos heruntergeladen werden kann.
2 Das Investment der Exporo Anleger wird bis mindestens 31.07.2021 voll verzinst und längstens bis zum Laufzeitende am 31.03.2022. Bei frist- und formgerechter
Kündigung der Emittentin kann sich die Laufzeit inkl. Verzinsung auf ca. 24 Monate bis zum 31.07.2021 verkürzen.
Die Exporo Klasse misst das relative Risiko anhand wichtiger Kriterien, die bei einer Investment-Entscheidung im Immobilienbereich eine große Bedeutung haben. Trotz einer intensiven und sorgfältigen Vorprüfung durch Fachleute ist die Anlageform jedoch mit einem Risiko verbunden und kann zum Totalverlust führen. Weitere Informationen zu den Exporo Klassen finden Sie unter www.exporo.de/investment-klasse.

 

 

2 KOMMENTARE

  1. Ja, das ist in der Tat wieder einmal eines der schwammigen Marunde-Brunke-Produkte.
    Immerhin wird das Projekt von den Machern mit „AA“ bewertet.
    Müsste da nicht die Bafin einschreiten?

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