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„Duck Dynasty“-Star Alan Robertson vergibt Ehebruch – Hollywood entdeckt wieder die christliche Ehekrise

PatrickBlaise (CC0), Pixabay
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In Hollywood werden Beziehungen normalerweise per Instagram-Statement beendet. Bei den Robertsons gibt es stattdessen Gebete, Eheberatung und jetzt sogar einen eigenen Lifetime-Film.

„Duck Dynasty“-Star Alan Robertson und seine Frau Lisa sprechen derzeit offen über ihre Ehekrise, Affären, Verletzungen und ihren gemeinsamen Weg zurück zueinander. Das Ganze erscheint pünktlich als TV-Drama unter dem Titel „Faith & Forgiveness“ – also praktisch Ehetherapie mit Werbeunterbrechungen.

Die beiden sind seit 1984 verheiratet, hatten allerdings offenbar genug Drama für mehrere Staffeln Reality-TV. Lisa Robertson schilderte im Interview, wie persönliche Traumata und innere Konflikte sie über Jahre belasteten, bis sie schließlich eine Affäre mit einem Ex-Freund begann.

Alan Robertson erfuhr später davon – und dachte zunächst ernsthaft über das Ende der Ehe nach.

„Ich wusste nicht, ob ich jemals wieder vertrauen kann“, sagte er rückblickend.

Bemerkenswert dabei: Auch Alan selbst war laut eigener Aussage früher untreu gewesen. In der Robertson-Ehe herrschte also offenbar lange Zeit das Prinzip:
Wer ohne Fehltritt ist, werfe den ersten Bibelvers.

Lisa erklärte, sie habe nach der Krise ihr gesamtes Leben verändert:
andere Kleidung,
anderes Auftreten,
anderes Verhalten,
weniger Schimpfwörter
– und deutlich mehr Religion.

„Ich habe verändert, wie ich mit Männern rede“, sagte sie.

Alan wiederum erklärte, gerade diese Veränderung habe ihn überzeugt, die Ehe nicht aufzugeben.

„Wenn sie sich verändern konnte, dann konnte ich auch vergeben“, sagte der Reality-TV-Star.

Die Geschichte passt perfekt in den aktuellen amerikanischen Kulturtrend:
weg von toxischen Promi-Trennungen,
hin zu öffentlich inszenierter Erlösung mit christlicher Botschaft.

Natürlich folgt daraus inzwischen auch ein Film. Denn nichts sagt „emotionale Aufarbeitung“ so sehr wie ein TV-Drama am Samstagabend auf Lifetime.

Unter dem Titel „Faith & Forgiveness“ wird die Liebesgeschichte der Robertsons nun verfilmt – inklusive Affäre, Glaubenskrise und Versöhnung.

Die Botschaft dahinter ist klar:
Selbst in Zeiten von Dating-Apps, Reality-TV und Hollywood-Scheidungen soll die Ehe offenbar wieder als rettbares Projekt verkauft werden.

Oder wie Alan Robertson es formuliert:
„Wenn Untreue passiert, muss das nicht das Ende sein.“

Lifetime macht daraus nun Unterhaltung fürs Wohnzimmer – inklusive Taschentuchgarantie.

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