Vermittlerhaftung bei unseriösen Investments usw.

Jeder Vermittler im Finanzdienstleistungsbereich ist natürlich verpflichtet, sich über das Unternehmen aber auch über die Produkte, die er für das Unternehmen verkaufen will, ausreichend zu informieren. Ein Vermittler sollte dann schon einmal genauer nachfragen, „ob das Unternehmen über die zum Vertrieb der Finanzprodukte erforderlichen Genehmigungen verfügt“, sofern diese in Deutschland erforderlich sein sollten. Jeder Vermittler solcher Produkte sollte sich dabei nicht nur auf die Aussagen des Unternehmens verlassen, sondern dazu auch zum Beispiel bei der BaFin nachfragen. Die BaFin schaut sich das Produkt und das Unternehmen dann an. Die wissen sicherlich, ob es erlaubnispflichtig ist oder nicht und werden Ihnen das dann sicherlich mitteilen. Prüfen Sie das nicht selber als Vermittler, dann könnte das irgendwann zu einem Problem für Sie werden, nämlich dann, wenn sich herausstellt, dass das Unternehmen gar nicht über die erforderlichen Genehmigungen verfügt und zum Beispiel von der BaFin angewiesen wird, das Geschäft einzustellen bzw. sogar rückabzuwickeln. Da werden sich dann Ihre Kunden, falls diese geschädigt werden, durchaus an Sie wenden können, damit ihnen der Schaden ersetzt wird. Also, im eigenen Interesse, prüfen sie immer genau, bevor sie mit einem Unternehmen bei Finanzprodukten in eine Zusammenarbeit gehen.

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  1. Gambit 5. August 2017

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