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USA:Rückruf bei Aldi: Über 500.000 Packungen Makkaroni mit Käse aus dem Verkauf genommen

Pinacol (CC0), Pixabay
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Kundinnen und Kunden von Aldi sollten derzeit einen genaueren Blick auf bestimmte Fertiggerichte werfen. Mehr als 500.000 Packungen eines beliebten Makkaroni-und-Käse-Produkts wurden in den USA zurückgerufen, nachdem ein nicht gekennzeichnetes Allergen entdeckt wurde.

Betroffen ist das Produkt „Park St. Deli Macaroni & Cheese“, das landesweit in Aldi-Filialen verkauft wurde. Hersteller BEF Foods leitete den freiwilligen Rückruf bereits im März ein. Die US-Lebensmittelbehörde FDA stufte die Maßnahme nun offiziell als Rückruf der Klasse II ein.

Nicht deklarierter Soja-Bestandteil entdeckt

Grund für den Rückruf ist das mögliche Vorhandensein von Sojalecithin, das auf der Verpackung nicht angegeben wurde. Für die meisten Verbraucher stellt dies kein Problem dar. Menschen mit einer Sojaallergie könnten jedoch gesundheitliche Beschwerden entwickeln.

Nach Angaben der FDA handelt es sich um eine Situation, bei der vorübergehende oder medizinisch behandelbare gesundheitliche Folgen möglich sind. Das Risiko schwerwiegender Komplikationen wird als gering eingestuft.

Mehr als eine halbe Million Packungen betroffen

Insgesamt umfasst der Rückruf 58.405 Produktkartons. Da jeder Karton neun Packungen mit jeweils 20 Unzen enthält, summiert sich die Zahl der betroffenen Einheiten auf 525.645 Packungen.

Die Produkte wurden laut FDA-Datenbank in den gesamten Vereinigten Staaten ausgeliefert.

Was ist Sojalecithin?

Lecithin ist ein natürlicher Stoff, der unter anderem in Sojabohnen, Eigelb, Weizenkeimen und Erdnüssen vorkommt. In der Lebensmittelindustrie wird Lecithin häufig als Emulgator eingesetzt. Es sorgt dafür, dass sich Zutaten wie Öl und Wasser gleichmäßig vermischen.

Verwendet wird der Stoff beispielsweise in Salatdressings, Fertiggerichten, Schokolade oder Backwaren.

Für Menschen ohne Sojaallergie gilt Sojalecithin grundsätzlich als unbedenklich. Für Allergiker kann eine fehlende Kennzeichnung jedoch problematisch sein.

Verbraucher sollten Produktcodes prüfen

Wer das betroffene Produkt gekauft hat, sollte die Verpackung überprüfen und auf die von der FDA veröffentlichten Chargencodes achten. Kunden mit einer Sojaallergie wird empfohlen, die Ware nicht zu verzehren.

Bislang wurden keine offiziellen Angaben darüber gemacht, ob bereits gesundheitliche Zwischenfälle gemeldet wurden. Weder Aldi noch Hersteller BEF Foods haben sich bislang ausführlich zu dem Rückruf geäußert.

Der Fall zeigt erneut, wie wichtig eine korrekte Allergenkennzeichnung bei Lebensmitteln ist – insbesondere für Menschen, die auf bestimmte Inhaltsstoffe empfindlich reagieren.

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