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TGI AG und der mutmaßliche Dubai Partner

Pixaline (CC0), Pixabay
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Wir haben eine einfache Frage gestellt. Eine, die sich mit einem klaren „Ja“ oder „Nein“ hätte beantworten lassen: Gibt es eine Zusammenarbeit zwischen EasyGold und der TGI AG – und lagert dort tatsächlich das angebliche Gold der TGI-Kunden?

Die Antwort? Schweigen. Funkstille. Das sprichwörtliche Schweigen der Lämmer.

Ob das für Anleger ein gutes oder schlechtes Zeichen ist, mag jeder für sich selbst bewerten. Fakt ist: Wer sich das Unternehmen EasyGold genauer anschaut, stößt schnell auf eine Vergangenheit, die Fragen aufwirft. Stichwort: BaFin-Maßnahme. Einfach mal „EasyGold“ in Verbindung mit „Hartmann und Benz GmbH“ suchen. Ja, der Eintrag ist heute nicht mehr auf der BaFin-Seite zu finden – gelöscht nach fünf Jahren. Formal erledigt. Inhaltlich deshalb automatisch irrelevant? Eher nicht.

Und nun taucht genau dieses Umfeld wieder auf – diesmal im Zusammenhang mit der TGI AG. Als möglicher Dienstleister. Als möglicher Verwahrer von angeblich über 2.000 Kilogramm Gold.

Sollte dieses Gold tatsächlich existieren und ordnungsgemäß eingelagert sein, wäre das ohne Frage ein positives Signal. Aber selbst dann bleibt eine entscheidende Frage offen: Wem gehört dieses Gold im Ernstfall wirklich? Dem Kunden – oder dem Insolvenzverwalter?

Auch beim Thema „Nachweis“ wird es dünn. Ein viel zitiertes SKR-Zertifikat mag auf den ersten Blick beeindruckend wirken. Nur: Was sagt es tatsächlich aus? Wer hat was geprüft – und vor allem: wie tiefgehend?

Ein belastbarer Prüfbericht ist etwas anderes. Dafür braucht es einen testierten Bericht eines vereidigten Wirtschaftsprüfers. Und der muss Zugriff auf alle relevanten Zahlungsströme gehabt haben, um den Soll-Bestand (also das, was Kunden eingezahlt haben) mit dem Ist-Bestand (also dem tatsächlich vorhandenen Gold) abzugleichen.

Alles andere bleibt Stückwerk. Oder, weniger freundlich formuliert: Vertrauen auf Zuruf.

14 Kommentare

  • Ein Doré-Barren (oft auch Dorébarren geschrieben) ist ein Rohgold- bzw. Rohsilberbarren, also kein fertiger Feingoldbarren, wie man ihn aus dem Edelmetallhandel kennt.

    Was ist ein Doré-Barren genau?

    Ein Doré-Barren entsteht direkt nach dem ersten Schmelzprozess in einer Mine oder Aufbereitungsanlage. Er enthält typischerweise:

    Gold
    Silber
    oft auch weitere Begleitmetalle oder Verunreinigungen

    Er ist also ein Zwischenprodukt aus dem Bergbau.

    Warum heißt das so?

    Der Begriff „Doré“ kommt aus dem Französischen und bedeutet sinngemäß „vergoldet“ bzw. „goldfarben“.

    Typische Merkmale eines Doré-Barrens

    Im Gegensatz zu einem klassischen Anlagebarren hat ein Doré-Barren:

    keine hohe Reinheit wie 999,9 Feingold
    oft unterschiedliche Zusammensetzungen
    meist einen hohen Silberanteil
    keine typische Form für Privatanleger
    dient nicht direkt als Anlageprodukt für Endkunden
    Wofür wird ein Doré-Barren verwendet?

    Doré-Barren werden in der Regel an Raffinerien verkauft. Dort werden sie weiterverarbeitet:

    Gold wird abgetrennt
    Silber wird abgetrennt
    andere Metalle werden entfernt
    daraus entstehen dann Feingoldbarren, Silberbarren oder Industrieprodukte
    Einfach erklärt

    Ein Doré-Barren ist im Grunde:

    „Rohmaterial aus der Mine, bevor daraus echtes Anlagegold wird.“

    Beispiel

    Ein Doré-Barren kann zum Beispiel enthalten:

    70 % Gold
    20 % Silber
    10 % andere Stoffe / Verunreinigungen

    Erst nach der Raffination wird daraus z. B.:

    999,9er Feingold
    999er Silber
    Fazit

    Ein Doré-Barren ist kein klassischer Goldbarren für Anleger, sondern ein halbverarbeitetes Edelmetallprodukt aus dem Bergbau. Er enthält Gold und meist Silber in noch unreiner Form und wird später in Raffinerien zu reinem Edelmetall aufbereitet.

  • Mal kurz reingeschaut, irgendjemand schichtet irgendwo, goldfarbenen Doree (?) Barren um, was ich nicht sehe sind die 1,5,10,50….. Gramm 999’9 Barren von Onkel Karl- Heinz und Oma Ilse.

    Außerdem fuchtelt Helmut mit einem Schnellordner in der Luft rum, behauptet einen Inhalt, genauso wie er vor ein paar Jahren in einem Video mit einem Handy rumgefuchtelt hat und behauptet dessen Oberfläche hätte jetzt, dank der Paste die er jetzt per MLM vertreibt, Diamanteigenschaften.

    Außerdem vernichtet er jetzt mit Hilfe der neuen Ansälte aus Berlin alle Kritiker!

  • Esläuft jetzt alles auf Dieses Gutachten raus, mit dem Helmut zwar wedeld, das aber nicht online ist. Die Qualität kalteneggerscher Gutachten haben sie ja gerade wieder bei Psieam dokumentiert

    https://forum.psiram.com/index.php?topic=18680.1020
    #1032

    Sondern wurde ja auch schon auf Kapitalmarkt intern gewürdigt.

    https://www.kapital-markt-intern.de/kapital-markt-intern/aktuelle-themen/k-mi-aktuelle-themen/tgi-strukturierter-goldverkauf-mit-fragwuerdigem-gutachten/

  • Man muss m.E. etwas aufpassen dass man sich nicht zu sehr auf eine Kuriosität einschiesst, das ist die Methode mit der Kritik am besten abgewehrt werden kann. man muss immer das Gesamtkonzept im Auge behalten, was ändert sich an wahnsinnigen 134% Re4nsie wenn irgend ein windiger Wirtschaftsprüfer einen Verkaufsprospekt zusammenschustert? Die Grundfrage bleibt doch, warum sollte jemand einem österreichischen Staubsaugervertreter 70% Zinsen im Jahr zahlen bzw eine Goldmine schenken die 400% Rendite im Jahr erwirtschaftet?

  • Kaltenegger behauptet für die gut 2000 Kilo gäbe es ein Gutachten, dass das Eigentum der Käufer gesichert ist…… was er natürlich, mal wieder nicht sagt, wieviel Gold hat er denn verkauft? Wie viele Tonnen stehen virtuell auf den Konten der Käufer im TGI- Backoffice?

    • Aber exakt das müsste im Gutachten stehen,. Wenn nicht und auch wenn die Zahlungsströme nicht verifiziert wurden, …
      Die Behörden wird das mir Sicherheit interessieren, die Ermittlungen wurden ja bereits bestätigt (FMA LI und FMA A)
      Ich konnte denke ich über die KI den Gutachter ausfindig machen. Hab ich beim entsprechenden Artikel gepostet.

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