Natürlich eine provokante Frage – aber bei einem Klub wie RB Leipzig ist das gestattet
Ja, wir haben heute mit RB-Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer gesprochen und dabei einige Dinge klar angesprochen.
Vor allem eine Frage, die zuletzt unter Fans und in den sozialen Medien immer häufiger diskutiert wurde: Gibt es intern Zweifel an Trainer Ole Werner?
Die Antwort von Schäfer die wir aus diversen Interview kennen vielen immer eindeutig aus:
„Keine Zweifel an Ole Werner. Im Gegenteil: Ich stehe hinter Ole Werner wie eine deutsche Eiche.“
Prima, wenn das auch in Zukunft so bleibt.
Denn genau das erwarte ich als Fan von einem Sportvorstand, wenn er einen Trainer in seinen Reihen hat, der in seiner ersten Saison geliefert hat.
Ole Werner hat RB Leipzig nach einer turbulenten Spielzeit zurück in die Champions League geführt. Er hat einen Umbruch moderiert, neue Spieler integriert, eine neue Spielidee etabliert und am Ende Platz drei erreicht. Das ist kein Zufall, sondern ein sportlicher Erfolg.
Umso mehr verwunderten zuletzt die Diskussionen über seine Zukunft.
Werner hat geliefert.
Nicht spektakulär.
Nicht mit großen Schlagzeilen.
Sondern mit Ergebnissen.
Und genau darum geht es im Profifußball.
Deshalb ist es wichtig, dass Marcel Schäfer nun öffentlich klar Stellung bezogen hat.
Denn was hätte eigentlich das Signal an die Mannschaft, an die Fans und an potenzielle Neuzugänge sein sollen, wenn man nach einer erfolgreichen Saison plötzlich beginnt, den Trainer infrage zu stellen?
Natürlich gehört es zum Geschäft, nach Saisonende Analysen durchzuführen. Natürlich werden Prozesse hinterfragt und Entwicklungen bewertet.
Aber genauso wichtig ist es, Leistung anzuerkennen.
Und die Leistung von Ole Werner ist nun einmal auf der Tabelle ablesbar.
65 Punkte.
Champions-League-Qualifikation.
Ein stabilisiertes Team.
Ein Verein, der nach schwierigen Monaten wieder deutlich ruhiger geworden ist.
Das sind Fakten.
Deshalb ist die Aussage von Schäfer heute genau die Botschaft, die viele RB-Fans hören wollten.
Ein Trainer braucht Rückendeckung.
Vor allem dann, wenn er erfolgreich arbeitet.
Und genau diese Rückendeckung hat Marcel Schäfer nun gegeben.
So soll es sein.
Denn eines sollte man in Leipzig nicht vergessen:
Trainer, die Erfolg haben, sollte man nicht permanent infrage stellen.
Von Trainerdiskussionen hat der deutsche Fußball schließlich schon genug.
Und wenn ein Sportvorstand öffentlich erklärt, er stehe hinter seinem Trainer „wie eine deutsche Eiche“, dann ist das vielleicht die beste Nachricht für RB Leipzig seit der Qualifikation für die Champions League. 🌳⚽🔴⚪
Jetzt können sich alle wieder auf das Wesentliche konzentrieren:
Die Mannschaft weiterentwickeln.
Den Kader verstärken.
Und dafür sorgen, dass aus einer erfolgreichen Saison vielleicht schon bald eine sehr erfolgreiche wird.
Hört bitte auf mit den Spekulationen wartet ab was in nächsten Wochen passiert.
Habe jedes Spiel gesehen u. außer einen großgewachsenen kopfball + körperlich robusten Sechser braucht RB dringend einen Mittelstürmer der öfter mal ins Tor trifft und die Anspiele seiner Mitspieler effektiv verarbeitet.
Sonst wird’s in der Champions-Liga ein Debakel l!!!