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Spanien wird Weltmeister – Trump gewinnt trotzdem das Siegerfoto

MIH83 (CC0), Pixabay
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Spanien besiegt Argentinien mit 1:0 nach Verlängerung und wird Fußballweltmeister 2026. Doch bei der Siegerehrung kämpfte noch ein weiterer Teilnehmer erbittert um seinen Platz ganz vorne: Donald Trump.

Während die Spieler nach 120 Minuten Fußball endlich ihre Medaillen abholen wollten, ließ der US-Präsident zunächst alle warten. Lionel Messi und seine Kollegen standen minutenlang bereit, gingen irgendwann genervt wieder weg und durften später noch einmal über den halben Platz zurücklaufen. Eine zusätzliche Verlängerung, diesmal ohne Ball.

Als Trump schließlich gemeinsam mit FIFA-Chef Gianni Infantino den Rasen betrat, wurde er lautstark ausgebuht. Trump winkte trotzdem freundlich ins Publikum – vermutlich in der Annahme, die Fans würden begeistert „Uuuuh-S-A“ rufen.

Kurze Hände für Spanien, viel Zeit für Messi

Bei den ersten Auszeichnungen hielt sich Trump noch erstaunlich zurück. Pau Cubarsí, Unai Simón und Rodri bekamen ihre Trophäen, einen knappen Händedruck und durften weiterziehen.

Bei Lionel Messi wurde der Empfang deutlich ausführlicher. Trump hielt die Hand des Argentiniers länger fest und redete auf ihn ein. Messi hatte an diesem Abend zwar den WM-Pokal verloren, dafür aber offenbar ein spontanes Gespräch gewonnen, um das er nie gebeten hatte.

Auch Lamine Yamal bekam noch einen präsidialen Schulterklopfer. Der Teenager nahm es gelassen – vermutlich hatte er nach dem Finale schon schwierigere Situationen überstanden.

Infantino versucht den Abtransport

Der eigentliche Höhepunkt folgte bei der Pokalübergabe. Trump und Infantino brachten die Trophäe gemeinsam zu den spanischen Spielern. Danach hätte Trump das Podest eigentlich verlassen sollen.

Tat er aber nicht.

Infantino versuchte, ihn erst nach links und dann nach rechts zu dirigieren. Trump blieb stehen, grinste und schüttelte weiter Hände. Schließlich stellte er sich einfach mitten zu den Spaniern und jubelte auf den offiziellen Siegerbildern mit.

Damit gewann Spanien zwar die Weltmeisterschaft – Trump aber die inoffizielle Disziplin „unangemeldet auf Gruppenfotos erscheinen“.

Ein Präsident hinter Panzerglas

Schon vor dem Spiel war Trumps Besuch mit erheblichem Aufwand verbunden. Mehrere Hubschrauber landeten am Stadion, die Sicherheitskontrollen wurden verschärft und viele Fans mussten lange warten.

Im Stadion saß Trump gemeinsam mit Melania und Infantino hinter Plexiglas. Auf den großen Leinwänden wurde er kaum gezeigt. Selbst während der Nationalhymne war er nur kurz zu sehen – eine ungewohnte Erfahrung für einen Mann, der normalerweise sogar bei fremden Siegerehrungen zuverlässig ins Bild findet.

In der zehnten Spielminute bekam Trump überraschend Besuch vom WM-Pokal. Die Trophäe wurde zu ihm gebracht, er grinste und tätschelte sie. Der Pokal blieb ruhig und leistete keinen Widerstand.

Spanien feiert, Messi trauert, Trump posiert

Das Finale selbst hatte Spanien über weite Strecken dominiert. Erst in der 106. Minute erzielte Ferran Torres das entscheidende Tor. Argentinien kämpfte, Messi blieb ohne Treffer und Spanien holte sich verdient den zweiten WM-Titel seiner Geschichte.

Nach dem Abpfiff gehörte der Pokal den Spaniern, die Tränen den Argentiniern und das Siegerfoto – zumindest teilweise – Donald Trump.

Am Ende bekam also jeder etwas: Spanien den Weltmeistertitel, Messi einen langen Händedruck und Trump endlich das Rampenlicht, auf das er den ganzen Abend gewartet hatte.

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