Startseite Allgemeines 5:0 gegen den HSV: RB Leipzig meldet sich eindrucksvoll zurück – ist die Krise jetzt vorbei?
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5:0 gegen den HSV: RB Leipzig meldet sich eindrucksvoll zurück – ist die Krise jetzt vorbei?

jorono (CC0), Pixabay
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RB Leipzig hat gegen den Hamburger SV genau das gezeigt, was sich die eigenen Fans gewünscht haben: Selbstvertrauen, Entschlossenheit, Spielfreude und vor allem die Fähigkeit, ein Bundesliga-Spiel über weite Strecken zu kontrollieren.

Dabei begann die Partie keineswegs so, als würde es für Leipzig ein gemütlicher Nachmittag werden. Hamburg versuchte zunächst, mit aggressivem Pressing früh Druck aufzubauen und RB zu Fehlern zu zwingen. Doch Leipzig fand schnell die richtigen Antworten.

Statt hektisch zu werden, spielte sich die Mannschaft zunehmend frei und übernahm die Kontrolle.

Tidiam Gomis belohnte den immer stärker werdenden Leipziger Auftritt mit dem Führungstreffer. Wenig später legte Antonio Nusa nach und sorgte dafür, dass RB bereits vor der Pause komfortabel in Führung lag.

Besonders erfreulich war dabei nicht nur die Offensive.

Leipzig wirkte über weite Strecken wieder geschlossen.

Die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen stimmten besser, die Defensive arbeitete konzentriert und vorne entstand immer wieder Gefahr.

Genau diese Balance hatte man zuletzt nicht immer gesehen.

Zur Halbzeit hatte RB die Begegnung weitgehend unter Kontrolle. Hamburg hatte zwar engagiert begonnen, doch Leipzig stellte sich auf das Pressing ein und übernahm zunehmend das Kommando. Auch defensiv ließ die Mannschaft zunächst kaum etwas zu.

Nach dem Seitenwechsel zeigte der HSV allerdings, dass er sich noch nicht aufgegeben hatte.

Die Hamburger kamen stärker auf und erarbeiteten sich einige gute Möglichkeiten. In dieser Phase hätte ein Gegentreffer das Spiel möglicherweise noch einmal spannend machen können.

Doch genau hier zeigte Leipzig eine Qualität, die für eine erfolgreiche Saison entscheidend sein kann:

Die Mannschaft blieb ruhig.

Kein wildes Zurückweichen.

Keine Panik.

Keine unnötige Hektik.

Stattdessen überstand RB die stärkste Hamburger Phase und wartete auf seine eigene Gelegenheit.

Und die kam.

Willi Orbán zeigte einmal mehr, warum er für diese Mannschaft so wichtig ist. Nach einem Freistoß und einer präzisen Hereingabe von Antonio Nusa stand der erfahrene Leipziger am zweiten Pfosten genau richtig und sorgte für die endgültige Entscheidung.

Kurz darauf setzte Christopher Nkunku den nächsten Treffer nach.

Damit war endgültig klar:

Dieser Nachmittag gehörte RB Leipzig.

Besonders positiv war die Verteilung der Treffer.

Es war nicht ein einzelner Spieler, der Leipzig rettete.

Gomis traf.

Nusa traf.

Orbán traf.

Nkunku traf.

Genau das braucht eine Mannschaft, die dauerhaft oben mitspielen möchte.

Wenn mehrere Spieler Verantwortung übernehmen und unterschiedliche Mannschaftsteile Torgefahr entwickeln, wird eine Mannschaft für den Gegner wesentlich schwerer auszurechnen.

Auch Antonio Nusa dürfte aus dieser Begegnung viel Selbstvertrauen mitnehmen. Neben seinem eigenen Treffer bereitete er auch Orbáns Tor vor.

Gomis wiederum zeigte, dass er offensiv Akzente setzen kann.

Und Orbán lieferte einmal mehr jene Mischung aus Erfahrung, Präsenz und Entschlossenheit, die gerade in wichtigen Momenten benötigt wird.

Das vielleicht stärkste Signal dieses Spiels war jedoch die Art und Weise, wie Leipzig auf unterschiedliche Phasen der Partie reagierte.

Als Hamburg zu Beginn Druck machte, fand RB Lösungen.

Als Leipzig selbst dominierte, wurden die Chancen genutzt.

Als Hamburg nach der Pause stärker wurde, hielt die Mannschaft dagegen.

Und als sich die Gelegenheit zur Entscheidung bot, schlug Leipzig zu.

Das ist genau die Art von Fußball, die man als RB-Fan sehen möchte.

Natürlich wird es in einer langen Bundesliga-Saison auch wieder schwierigere Spiele geben.

Nicht jede Partie wird so souverän verlaufen.

Nicht jeder Gegner wird Leipzig Räume anbieten.

Aber dieser Auftritt zeigt, was in dieser Mannschaft steckt.

Vielleicht war es genau das, was RB Leipzig jetzt gebraucht hat:

Keine großen Erklärungen.

Keine neuen Versprechen.

Keine langen Diskussionen.

Sondern eine überzeugende Antwort auf dem Platz.

Und die hat RB Leipzig gegen den Hamburger SV gegeben.

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