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Sirplus.de – das Geschäftsmodell der Rettermärkte! Finger weg auch von dem geplanten Crowdinvestingprojekt mit Totalverlustrisiko!

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Wer gestern Abend die Sendung „Die Höhle der Löwen“ gesehen hat, der wird vielleicht genauso den Kopf geschüttelt haben wie wir oder wie Investor Dr. Georg Kofler. Man kann Kofler nur bei seiner geäußerten Meinung zustimmen.

Er sieht das Unternehmen wirtschaftlich zu hoch bewertet. Kofler sagte zu den Gründern aus Berlin: „Was mich fundamental stört, ist euer moralisierendes Schöngerede eures Geschäftsmodells. Ihr sagt ‚Lebensmittel retten‘ – ne! Ihr kauft Lebensmittel ganz billig ein und verkauft sie teurer weiter. Ihr macht ein normales kaufmännisches Geschäft. Und tretet hier an, wie die Moralapostel, die die Welt retten wollen. Und kommt mit einer Bewertung daher, die euch als obergierige Kapitalisten erscheinen lässt!“ 

Nun, dieser Bewertung kann man sich nur anschließen, denn die „Rettermärkte“ – so der Name der Idee – kann man dann auch sicherlich als „Cashmarket“ für die Gründer ansehen.

Nun will man wohl auch noch ein Crowdinvestingprojekt starten. Das zumindest besagt die aktuelle Internetseite des Unternehmens. Zitat;

Neben unseren unglaublich tollen Impact Investoren die wir gefunden haben und gemeinsam mit uns noch mehr Lebensmittelretten werden, möchten wir auch Kleinanlegern die Möglichkeit geben in SIRPLUS zu investieren. Deswegen starten wir noch im letzten Quartal 2019 mit der Crowdinvesting-Plattform WiWin eine Crowdinvesting Kampagne, wo Du Dich jetzt schon voranmelden kannst.

Bei WiWin kann jeder in nachhaltige Projekte (vor allem, aber nicht nur aus dem Bereich Erneuerbare Energien) auch kleine Beträge investieren und so durch Geldanlage seinen bzw. ihren Beitrag leisten. Der Unterschied zum Crowdfunding besteht darin, dass die privaten Geldgeber nicht spenden bzw. als Gegenleistung Produkte oder Ähnliches bekommen, sondern der Betrag plus Zinsen nach einer bestimmten Zeit zurückgezahlt wird.“

https://sirplus.de/pages/crowdinvesting

Mit dem Beitrag von gestern kann man dann nur sagen: „Finger weg“ von diesem Crowdinvestment.

Nun, für uns ist das Crowdfunding mit Totalverlustrisiko. Crowdinvesting kennen wir nur von Immobilien bisher und davon kann hier nicht die Rede sein. Tatsache ist doch auch, dass die Anleger dem Unternehmen das Kapital wohl in Form eines Nachrangdarlehens zur Verfügung stellen sollen, eben einem Darlehen mit Totalverlustrisiko.

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