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Microsoft entdeckt die ultimative KI-Effizienz: Menschen kosten nur Geld

Simon (CC0), Pixabay
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Microsoft hat wieder einmal bewiesen, dass künstliche Intelligenz vor allem eines kann: Arbeitsplätze einsparen. Nachdem der Konzern Milliarden in KI investiert, fällt nun auf, dass Menschen im Organigramm offenbar ein Kostenfaktor sind. Deshalb werden kurzerhand weitere 4.800 Stellen gestrichen.

Die Botschaft ist eindeutig: Die KI arbeitet rund um die Uhr, beschwert sich nicht über Meetings und verlangt weder Weihnachtsgeld noch Homeoffice.

Bereits zuvor hatte Microsoft 9.000 Beschäftigten großzügig nahegelegt, sich doch einmal beruflich neu zu orientieren. Nun folgt die nächste Runde. Besonders hart trifft es die Xbox-Sparte. Dort sollen rund 3.200 Arbeitsplätze verschwinden – vermutlich, weil die Spieler lieber draußen Fußball spielen… oder, realistischer, weil sie inzwischen auf anderen Plattformen zocken.

Die Begründung klingt fast poetisch: Das Unternehmen sei „nicht gesund“. Schuld seien unter anderem 14 Managementebenen. Offenbar dauerte es bislang länger, einen Kaffee genehmigen zu lassen, als ein neues Spiel zu entwickeln. Nach dem großen Reset sollen künftig nur noch drei bis fünf Hierarchieebenen übrig bleiben. Für alle anderen gilt: Game Over.

Während Mitarbeiter ihre Schreibtische räumen, investiert Microsoft gleichzeitig rund 190 Milliarden Dollar in KI-Rechenzentren. Offenbar brauchen Serverhallen inzwischen mehr Fürsorge als Angestellte.

Auch vier Entwicklerstudios dürfen den Konzern verlassen. Das spart Geld und reduziert gleichzeitig die Gefahr, dass noch jemand kreative Ideen entwickelt, die sich nicht sofort in Excel-Tabellen rechnen lassen.

Das erklärte Ziel bleibt dennoch ehrgeizig: Xbox soll künftig mehr als eine Milliarde Nutzer täglich erreichen. Ob diese dann noch von Menschen entwickelte Spiele spielen oder sich die KI künftig selbst Spiele programmiert, testet und anschließend auch noch begeistert bewertet, ließ Microsoft offen.

Fest steht nur eines: Die künstliche Intelligenz entwickelt sich prächtig. Für die natürliche Intelligenz im Unternehmen wird der Platz dagegen immer knapper.

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