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Roberto Mancini kehrt als Italiens Nationaltrainer zurück

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Roberto Mancini übernimmt zum zweiten Mal die italienische Fußballnationalmannschaft. Der 61-Jährige wurde nur einen Tag nach dem Rückzug von Andrea Pirlo als neuer Cheftrainer vorgestellt. Gleichzeitig trat der bisherige Technische Direktor Paolo Maldini zurück.

Italiens Verbandspräsident Giovanni Malagò erklärte, Mancini sei aus seiner Sicht die beste Lösung für den Neuaufbau der Nationalmannschaft. Als neuer Technischer Direktor soll künftig Claudio Ranieri arbeiten. Der frühere Leicester-Coach hatte 2016 sensationell die englische Meisterschaft gewonnen.

Pirlo zieht sich nach Kontroverse zurück

Zunächst galt Andrea Pirlo als Favorit auf den Trainerposten. Der ehemalige Weltmeister zog seine Kandidatur jedoch zurück, nachdem seine Verbindungen zu einem russischen Wettunternehmen für Kritik gesorgt hatten.

Maldini, der erst zwei Wochen zuvor zum Technischen Direktor ernannt worden war, legte daraufhin gemeinsam mit Berater Leonardo sein Amt nieder. Beide sollen mit der Entscheidung gegen Pirlo nicht einverstanden gewesen sein.

Zuvor hatte der italienische Verband auch bei Pep Guardiola und Carlo Ancelotti angefragt.

Mancini soll Italien erneut aufbauen

Mancini trainierte die Azzurri bereits von 2018 bis 2023. Sein größter Erfolg war der Gewinn der Europameisterschaft 2021, als Italien England im Finale von Wembley besiegte. Unter ihm blieb die Mannschaft zudem in 37 Spielen nacheinander ungeschlagen – ein Weltrekord.

Überschattet wurde seine erste Amtszeit allerdings durch das Scheitern in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2022. Italien verlor im Play-off überraschend gegen Nordmazedonien. Im August 2023 trat Mancini zurück.

Auch für die jüngste Weltmeisterschaft konnte sich der viermalige Titelträger nicht qualifizieren. Nach dem dritten verpassten Turnier in Folge musste Gennaro Gattuso im April seinen Posten räumen. Übergangsweise hatte U21-Trainer Silvio Baldini die Mannschaft übernommen.

Erfolgreiche Laufbahn auf Vereinsebene

Als Vereinstrainer führte Mancini Manchester City 2012 zur ersten englischen Meisterschaft der modernen Klubära. Mit Inter Mailand gewann er dreimal die Serie A, zudem holte er mit Inter und Lazio Rom den italienischen Pokal.

Nach seiner ersten Zeit als italienischer Nationaltrainer arbeitete Mancini kurzzeitig für Saudi-Arabien und anschließend beim katarischen Klub Al-Sadd. Dort gewann er zwar die nationale Meisterschaft, verpasste jedoch größere internationale Erfolge und verließ den Verein im Juni.

Sein zweites Italien-Kapitel beginnt am 25. September mit einem Nations-League-Heimspiel gegen Belgien. Drei Tage später steht die Auswärtspartie gegen die Türkei an.

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