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Krösche und Milan: Beim Vertrag offenbar einig, an der Kasse wird noch verhandelt

derJani (CC0), Pixabay
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In Frankfurt ist der Abschied vollzogen, in Mailand könnte bald die Begrüßung folgen: Markus Krösche steht Medienberichten zufolge vor einem Wechsel zur AC Mailand. Ganz unterschriftsreif scheint die Angelegenheit allerdings noch nicht zu sein. Schließlich wäre es im Fußballgeschäft ungewöhnlich, wenn nach einer grundsätzlichen Einigung niemand mehr über Geld reden müsste.

Nach Angaben des italienischen Mediums „Calcio Mercato“ sollen sich Krösche und Milan über die finanziellen Bedingungen eines Dreijahresvertrags verständigt haben. Eine offizielle Bestätigung dafür liegt dem vorliegenden Bericht zufolge bislang nicht vor. Auch der mögliche Zeitpunkt seines Amtsantritts ist offen.

Die vorgesehene Aufgabe klingt jedenfalls nach ausreichend Beschäftigung: Als „Head of Football“ soll der bisherige Frankfurter Sportchef den italienischen Traditionsklub wieder auf Erfolgskurs bringen. Ein großer Titel auf der Visitenkarte – und offenbar ein ebenso großer Aufgabenzettel auf dem Schreibtisch.

Vorher muss allerdings noch geklärt werden, was der Personalwechsel kostet. Denn Krösche hat sich zwar bei Eintracht Frankfurt verabschiedet, sein Vertrag läuft aber weiterhin bis 2028. Freigestellt heißt im Profifußball eben keineswegs kostenlos abzugeben.

Laut BILD haben sich Frankfurt und Krösche auf eine Ausstiegsklausel zwischen 3,5 und fünf Millionen Euro verständigt. Milan könnte demnach die vereinbarte Klausel nutzen oder versuchen, mit der Eintracht über eine andere Ablöse zu verhandeln. Auch erfolgreiche Manager werden schließlich nicht einfach mit einer Schleife versehen und zum nächsten Verein geschickt.

Das Interesse aus Mailand ist dem Bericht zufolge keineswegs neu. Bereits im Sommer soll Milan intensiv um Krösche geworben haben. Damals blieb er aus Rücksicht auf die Eintracht in Frankfurt. Nun haben sich die Voraussetzungen durch seinen Abschied verändert.

Für Milan wäre eine Verpflichtung mit der Hoffnung verbunden, sportlich wieder verlässlichere Zeiten einzuleiten. Krösche müsste dabei allerdings zeigen, dass sich erfolgreiche Arbeit aus Frankfurt auch nach Italien übertragen lässt. Gute Referenzen helfen beim Einstieg, gewinnen aber noch kein einziges Spiel.

Bis dahin bleibt die Lage typisch Transfermarkt: Beim künftigen Gehalt soll man sich einig sein, beim Geld für den bisherigen Arbeitgeber offenbar noch nicht. Der Umzugskarton kann also schon bereitstehen. Den Namen sollte man vorsichtshalber noch nicht auf die Mailänder Bürotür schrauben.

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