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Kopfschütteln aus dem Osten: Beim DFB steigt nur die Verwirrung sicher auf

Elionas2 (CC0), Pixabay
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Ach, der DFB mal wieder.

Während wir im Osten seit Jahren lernen mussten, dass ein Regionalliga-Meister eben nicht automatisch aufsteigt – weil Logik im deutschen Fußball offenbar als optional gilt –, diskutieren die Herrschaften jetzt ernsthaft darüber, ob die neue Reform mit 18 oder 20 Mannschaften gespielt werden soll.

Nach 14 Jahren.

Vierzehn!

Da hat man in der Zeit den Berliner Flughafen gebaut, saniert und eröffnet. Fast.

Als Fan von Lok Leipzig, Carl Zeiss Jena, Chemie Leipzig, Rot-Weiß Erfurt oder dem BFC Dynamo fragt man sich inzwischen, ob der DFB seine Sitzungen eigentlich mit einem Glücksrad eröffnet.

„Heute drehen wir mal an der Ligastärke!“

18 Mannschaften!

Nee, doch lieber 20!

Oder wir würfeln nochmal…

Dabei wollten die Fans eigentlich nur etwas völlig Verrücktes:

Dass ein Meister… nun ja… Meister ist.

Und deshalb aufsteigt.

Revolutionäre Idee.

Fast schon kommunistisch.

Besonders beeindruckend ist die Choreografie der Funktionäre.

Erst wird wochenlang erklärt, alles sei abgestimmt.

Dann stellt plötzlich jemand fest:

„Ach übrigens… wir ändern kurz vor der Abstimmung noch ein paar Kleinigkeiten.“

So ähnlich läuft das wahrscheinlich auch beim TÜV.

„Ihr Auto ist fertig… wir haben nur spontan den Motor gegen einen Rasenmäher ersetzt.“

Im Osten kennt man solche Spielchen inzwischen.

Seit Jahren gewinnen Vereine ihre Liga…

…und dürfen anschließend in der Relegation beten, hoffen und leiden.

Manchmal hat man das Gefühl, einfacher wäre es, den Mount Everest rückwärts in Badelatschen hochzulaufen.

Aber Hauptsache, irgendwo sitzt wieder ein Regionalfürst und verteidigt seine Zuständigkeiten wie Gollum seinen Ring.

„Mein Verband… mein Einfluss… mein Sitz im Ausschuss…“

Die Fans?

Ach ja…

Die dürfen Banner malen, Eintritt bezahlen und sich anhören, warum sportliche Fairness leider organisatorisch gerade nicht möglich ist.

Und jetzt drohen sogar Klagen.

Natürlich.

Im deutschen Fußball wird inzwischen fast häufiger vor Gerichten gespielt als auf dem Platz.

Vielleicht entscheidet künftig einfach das Amtsgericht über den Aufstieg.

Das wäre wenigstens transparent.

Fazit:

Im Osten sagt man gern:

„Nu macht doch endlich!“

Denn Fußballfans wollen Tabellen sehen.

Keine Organigramme.

Und Meister wollen aufsteigen.

Nicht an der Bürokratie scheitern.

Aber vielleicht verlangt das zu viel.

Schließlich reden wir hier vom DFB.

Da ist selbst der Videobeweis manchmal schneller als eine Reform.

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