Da musste ich ja wirklich schmunzeln. Wissen Sie, mit 70 Jahren regt man sich über solche „Geschäftsmodelle“ nicht mehr auf – man findet sie eher… sagen wir mal: interessant.
Auf das Thema Inkasso wäre ich übrigens nie gekommen, wenn die Herrschaften mir nicht selbst eine Fake-Rechnung geschickt hätten. Am Anfang dachte ich tatsächlich noch an ein Missverständnis – sah ja alles erstaunlich echt aus. Also ganz brav hingeschrieben, um Klärung gebeten.
Und dann ging es los.
Plötzlich wurde aus der „Verwechslung“ ein reger Schriftverkehr, dann Drohungen mit Gericht, und zack – schon war ich mitten in einer Geschichte, die ich mir so nie ausgesucht hätte. Aber gut, wenn man mich schon einlädt, dann komme ich auch.
Denn eigentlich schreibe ich ja über die ganz großen Kaliber – über krumme Hunde im Finanzbereich. Über 100 Skandale habe ich da inzwischen aufgedeckt, und ja, der ein oder andere „Geschäftsmann“ hat danach unfreiwillig seine Adresse gewechselt – Richtung Justizvollzugsanstalt. Mitleid? Fehlanzeige.
Aber jetzt kommen also Cyberkriminelle um die Ecke und meinen, sie müssten mich bedrohen.
Schlechte Idee. Wirklich schlechte Idee.
Denn was viele nicht wissen: Ich mache das hier nicht allein. Hinter mir steht seit Jahren eine Truppe, die man nicht unbedingt auf die leichte Schulter nehmen sollte – ehemalige Polizisten, Staatsanwälte, sogar Richter. Alles Leute, die keine Lust mehr haben, sich von solchen Nummern auf der Nase herumtanzen zu lassen.
Und nein – damit verdient man kein Geld. Das ist auch gar nicht der Punkt.
Es geht ums Aufklären. Und wenn möglich ums Abstellen.
Und genau deshalb haben die Damen und Herren mit ihrer kleinen 34-Euro-Nummer jetzt ein Problem.
Denn ich werde mich diesem Thema jetzt ganz bewusst widmen – schon aus sportlichem Ehrgeiz. Wer mich bedroht, bekommt Aufmerksamkeit. Sehr viel Aufmerksamkeit.
Wir werden gemeinsam mit Google eine eigene Suchmaschine zum Thema Inkasso aufbauen – so wie wir das im Investmentbereich schon gemacht haben. Und glauben Sie mir: Wenn Google so etwas schützt, dann können Sie mit Ihren DDoS-Spielchen auch gleich wieder nach Hause gehen.
Die Seite bleibt online. Punkt.
Und die Artikel? Die landen schneller auf Seite 1 bei Google und Bing, als Ihnen lieb ist.
Ob jetzt Interpol ermittelt, Zahlungsdienstleister Daten liefern oder sonst was passiert – ehrlich gesagt: Das ist mir fast egal. Das ist jetzt Sache von Polizei und Justiz. Die machen ihren Job.
Ich mache meinen.
Und ich bin ziemlich sicher:
Da kommt noch die eine oder andere unangenehme Überraschung auf Sie zu.
Aber seien wir ehrlich – das haben Sie sich selbst eingebrockt.
Für 34 Euro.
Ganz großes Kino. Wirklich.
Die haben bestimmt schon wieder die nächst Abzockmasche im Internet am laufen. Ich wünsch denen 10 Jahre Gefängnis bei Wasser und Brot
Auch ich habe Strafanzeige erstatte und will mein Geld zurück. So eine Gaunrebande.
Das sind keine Mensche in meine Heimat würden die Kopf ab bekommen. Die Mama von die Betrüger sollte sich schämen die Bastarde geboren zu haben. Ein Flluch soll sie treffen