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Gold und Silber profitieren von geopolitischer Unsicherheit durch US-Angriff auf Venezuela

Crepessuzette (CC0), Pixabay
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Die Preise für Gold und Silber haben heute einen kräftigen Sprung gemacht, bedingt durch die erhöhte politische Unsicherheit nach dem US-Angriff auf den ölreichen südamerikanischen Staat Venezuela.

Der Preis für eine Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) stieg um mehr als zwei Prozent und erreichte 4.424 US-Dollar. Damit setzt sich der Aufwärtstrend des Goldpreises auch am zweiten Handelstag des Jahres fort.

Ende 2025 war der Goldpreis nach einem Rekordhoch von knapp 4.550 US-Dollar Ende Dezember auf etwa 4.275 Dollar zurückgefallen. Gold war im letzten Jahr eine der begehrtesten Anlageklassen und verzeichnete einen Anstieg von 65 Prozent – der stärkste seit 1979.

Edelmetalle als sichere Häfen

Auch Silber profitierte von der geopolitischen Unsicherheit. Der Silberpreis stieg am Montag um fast vier Prozent auf 75,5 Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr war der Anstieg mit fast 150 Prozent sogar noch deutlich höher. Allerdings schwankte der Silberpreis in den letzten Wochen stark. Nachdem er am 29. Dezember mit mehr als 84 Dollar ein Rekordhoch erreicht hatte, fiel er zeitweise auf 70 Dollar.

Edelmetalle, insbesondere Gold, gelten für viele Investoren als sichere Häfen in unsicheren Zeiten. Angesichts des US-Angriffs auf Venezuela hat sich die Lage in einem der geopolitisch brisantesten Konflikte weiter zugespitzt, was den Preis für Gold und Silber weiter ansteigen ließ.

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