Das französische Wirtschaftsministerium hat dem Billigmode-Giganten Shein kräftig auf die Finger geklopft – und zwar nicht mit einem modischen Klaps, sondern mit einer satten Rekordstrafe von 40 Millionen Euro. Der Vorwurf: kreative Rabatt-Magie à la „erst rauf, dann runter“.
Die französische Wettbewerbsbehörde DGCCRF (auch bekannt als „Die, die hinter die Prozentzeichen schauen“) untersuchte Sheins Preisakrobatik zwischen Oktober 2022 und August 2023 – und stellte fest: Viel Schein, wenig Sein.
In 57 Prozent der untersuchten Fälle war der angebliche Preisnachlass einfach frei erfunden – Rabatt also nur in der Fantasie der Kunden. In jedem fünften Fall war der Preisnachlass kleiner als angegeben, und bei rund elf Prozent der Produkte wurde sogar das Kunststück vollbracht, den Preis zu erhöhen und es trotzdem als Angebot zu verkaufen.
Shein soll laut Behörde außerdem frühere Rabatte nicht korrekt in den Referenzpreis eingerechnet haben – was ungefähr so ist, als würde man einen angeblichen Sonderpreis mit der Preisangabe „früher mal irgendwann, glauben Sie uns einfach!“ bewerben.
Das Unternehmen reagierte betont gelassen: Man sei im März 2024 über die Vorwürfe informiert worden und habe natürlich „umgehend Korrekturmaßnahmen umgesetzt“. Ob das bedeutet, dass die nächste Preisrunde wirklich günstiger oder nur besser getarnt ist, bleibt abzuwarten.
Fazit: Frankreich hat Shein vorerst den Rabatt-Zauberstab weggenommen. Die Kunden dürfen hoffen, künftig wieder echte Schnäppchen zu erkennen – und keine digitalen Luftschlösser mit „-70%“ drauf.
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