Die internationale Lage bleibt angespannt. US-Präsident Donald Trump erklärte, ein geplanter militärischer Angriff auf den Iran sei kurzfristig ausgesetzt worden. Nach eigenen Angaben hätten Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate die USA darum gebeten, den Angriff vorerst nicht durchzuführen. Das US-Militär bleibe jedoch weiterhin in voller Einsatzbereitschaft, falls keine Einigung mit dem Iran erzielt werde.
Gleichzeitig wächst die Sorge um die Sicherheit in der Golfregion. Nach einem Drohnenangriff auf das Atomkraftwerk Baraka in den Vereinigten Arabischen Emiraten konnte laut Internationaler Atomenergiebehörde die Stromversorgung eines betroffenen Reaktorblocks inzwischen wiederhergestellt werden. Die Behörden betonten, dass keine radioaktive Gefahr bestanden habe.
Auch innenpolitisch sorgt Trump erneut für Diskussionen. Die US-Regierung richtet einen milliardenschweren Fonds ein, mit dem angebliche Opfer politisch motivierter Strafverfolgung unter der Biden-Regierung entschädigt werden sollen. Kritiker sprechen von einem „Schmiergeldfonds“ für Trump-Anhänger, darunter auch Beteiligte am Sturm auf das Kapitol vom 6. Januar 2021, die Trump inzwischen begnadigt hatte.
Im Gegenzug zog Trump eine milliardenschwere Klage gegen die US-Steuerbehörde IRS zurück. Hintergrund war die Veröffentlichung seiner Steuerunterlagen während seiner ersten Amtszeit.
Erschüttert wurden die USA zudem von einem schweren Gewaltverbrechen in Kalifornien. Bei einem Angriff auf ein islamisches Zentrum in San Diego wurden mehrere Menschen getötet. Unter den Opfern befindet sich nach Angaben der Polizei ein Sicherheitsmitarbeiter der Moschee. Die mutmaßlichen Täter wurden tot aufgefunden. Die Ermittler gehen derzeit von einem Hassverbrechen aus. Das FBI wurde eingeschaltet.
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