Na bitte, geht doch!
Während andere Regionalligisten noch überlegen, ob sie sich einen neuen Co-Trainer oder einen zweiten Ballwagen leisten können, holt die VSG Altglienicke einfach mal Anthony Barylla.
Nicht irgendeinen Verteidiger – sondern einen Mann mit reichlich Drittliga-Erfahrung, Pokalabenteuern und Fußball-DNA. Schließlich ist sein Vater eine echte Ostfußball-Legende. Fußball scheint bei Familie Barylla ungefähr so selbstverständlich zu sein wie Atmen.
Als Fan denkt man da natürlich sofort:
Endlich mal einer, der weiß, wie man verteidigt – und nicht nur höflich nebenherläuft.
Dass Anthony aus Aue kommt, ist ebenfalls kein Nachteil. Wer im Erzgebirge verteidigt hat, erschrickt sich in der Regionalliga vermutlich höchstens über die Parkplatzsuche in Berlin.
Besonders sympathisch ist seine erste Aussage. Von Aufbruchsstimmung, Professionalität und Berlin ist die Rede. Genau so muss das sein. Niemand sagt bei seiner Vorstellung:
„Ich bin eigentlich nur wegen der Currywurst gekommen.“
Die Verantwortlichen loben Zweikampfstärke, Spielintelligenz und Flexibilität.
Als Fan übersetzt man das ganz einfach:
Der Junge kann grätschen, den Ball treffen und weiß sogar, wo das eigene Tor steht.
Das ist heutzutage leider keine Selbstverständlichkeit.
Jetzt hoffen wir natürlich, dass Anthony nicht nur die Defensive stabilisiert, sondern auch den einen oder anderen Stürmer zur Verzweiflung bringt. Schließlich soll sich jeder Gegner nach dem Spiel fragen:
„War das heute Fußball – oder durfte ich 90 Minuten gegen eine Betonmauer anlaufen?“
Und wer weiß: Vielleicht schreibt Familie Barylla in Altglienicke das nächste Fußballkapitel. Papa hat im Europapokal gegen Diego Maradona gespielt.
Der Sohn soll jetzt erst einmal dafür sorgen, dass in der Regionalliga niemand an unserer Abwehr vorbeikommt.
Herzlich willkommen bei der VSG, Anthony!
Wir hätten da nur einen kleinen Wunsch:
Bitte mach die Null hinten genauso selbstverständlich wie die Bratwurst vor dem Anpfiff.
Man sollte auch nicht vergessen, dass für das 4%- Rabattmodell der TGI in Deutschland gilt:
„Die Abwicklungsanordnung verpflichtet die TGI AG die angenommenen Gelder unverzüglich zurückzuzahlen.“
Nichts von wegen windiger Rückabwicklungskonstrukten über Monate und Jahre, sondern Cash sofort!
Ich denke aber auch die FMA Liechtenstein wird sich da nicht auf der Nase rumtanzen lassen.
https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2026/meldung_2026_06_24_tgi_ag.html