Startseite Allgemeines Aus Sicht eines Fortuna-Düsseldorf-Fans: Willkommen, Lord – endlich herrscht wieder Ordnung im Strafraum!
Allgemeines

Aus Sicht eines Fortuna-Düsseldorf-Fans: Willkommen, Lord – endlich herrscht wieder Ordnung im Strafraum!

jorono (CC0), Pixabay
Teilen

Mal ehrlich: Wenn ein Torhüter Lord heißt, kann das doch eigentlich nur gut werden.

Der Name allein strahlt schon mehr Autorität aus als mancher Schiedsrichter mit Pfeife. Der Gegner läuft allein aufs Tor zu, schaut auf das Trikot und denkt sich: „Moment… gegen einen Lord schießt man doch nicht einfach so.“

Mit Louis Lord hat Fortuna einen jungen Keeper verpflichtet, der genau ins Konzept passt: gut ausgebildet, entwicklungsfähig und mit Drittliga-Erfahrung. Genau solche Transfers wünschen wir uns. Keine Wundertüten, sondern Spieler, die noch richtig Lust haben, sich zu entwickeln.

Dass er aus der Nachwuchsschule von Werder Bremen kommt und sogar deutsche Junioren-Nationalmannschaften durchlaufen hat, klingt schon mal deutlich besser als: „Hat früher mal in der Kreisliga B den Kasten sauber gehalten.“

Und in Aue durfte er bereits zeigen, dass er auch unter Druck bestehen kann. Wer im Erzgebirge einen Traditionskeeper wie Martin Männel vertreten darf, weiß vermutlich ziemlich genau, was Verantwortung bedeutet.

Besonders gefällt mir, dass Fortuna diesmal offenbar nicht einfach irgendeinen Namen verpflichtet, sondern einen Plan verfolgt. Acht Neuzugänge – und jeder soll das Team gezielt verstärken. So muss Kaderplanung aussehen.

Natürlich wird jetzt wieder jeder Fußball-Professor erklären, dass Torhüter Zeit brauchen.

Mag sein.

Aber wir Fortuna-Fans hätten nichts dagegen, wenn Louis sofort zeigt, warum ihn der Verein unbedingt haben wollte.

Vielleicht entwickelt er sich ja zum nächsten Publikumsliebling.

Vielleicht hält er uns in engen Spielen die Punkte fest.

Und vielleicht sorgt sein Nachname irgendwann sogar für den schönsten Fanruf der Saison:

„Lord… beschütze unser Tor!“

Herzlich willkommen in Düsseldorf, Louis!

Wir wünschen dir möglichst viele Zu-Null-Spiele, starke Paraden und Gegner, die sich nach 90 Minuten fragen, ob sie heute gegen einen Torwart oder gegen eine Schlossmauer gespielt haben.

Denn eines ist klar:

Ein Lord gehört ins Tor – und die Punkte gehören zur Fortuna.

3 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Millionenbetrug bei Netflix: Hollywood-Regisseur muss zweieinhalb Jahre ins Gefängnis

Aus einem prestigeträchtigen Netflix-Projekt wurde einer der spektakulärsten Betrugsfälle der Filmbranche. Der...

Allgemeines

Tragisches Bootsunglück vor Vancouver: Suche nach sechs Vermissten eingestellt

Nach dem tragischen Untergang eines Charterbootes vor der kanadischen Pazifikküste haben die...

Allgemeines

Schottlands Erfolgsmodell: Gewalt wie eine Krankheit behandeln – wäre das auch ein Weg für Deutschland?

Es klingt zunächst ungewöhnlich: Gewalt nicht nur als Kriminalitätsproblem, sondern als gesellschaftliche...

Allgemeines

Kommentar: Typisch deutsch? Erst Helden feiern – dann Köpfe fordern

Deutschland ist raus. Wieder einmal endet eine Weltmeisterschaft früher als erhofft. Die...