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Im Skandal um den Zahlungsdienstleister Wirecard mit seinen früheren, aus Österreich stammenden Chefs sieht der Insolvenzverwalter Fortschritte bei der Verwertung der Konzernteile.

Für Teile des weltweiten Unternehmens hätten sich bereits mehr als 100 Kaufinteressenten gemeldet, teilte Insolvenzverwalter Michael Jaffe heute nach einer Sitzung des Gläubigerausschusses mit.

Unterdessen will offenbar ein Großteil der Kundinnen und Kunden bei der Stange bleiben. „In den Gesprächen mit Kunden vertraten diese größtenteils eine konstruktive Haltung und haben großes Interesse an einer zügigen Investorenlösung aus der Insolvenz bekundet“, teilte der Insolvenzverwalter mit. Am weitesten fortgeschritten sei der Prozess zum Verkauf des Nordamerika-Geschäfts. Dafür sei die Investmentbank Moelis & Company mandatiert worden. Den Interessenten werde in Kürze Einblick in die Geschäftsbücher gewährt.

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