Ja, der Abstieg tut weh. Verdammt weh sogar. Aber wer Preußen Münster kennt, weiß:
In Münster wird nicht lange gejammert — hier wird wieder aufgebaut.
Mit Thomas Wörle haben die Adlerträger jetzt einen Trainer geholt, der weiß, wie Aufstieg funktioniert. Und ganz ehrlich:
Als Preußen-Fan beginnt man da automatisch wieder zu träumen.
Wörle hat mit Ulm vorgemacht, wie man aus Chaos und Underdog-Mentalität plötzlich eine Erfolgsgeschichte macht. Genau so einen Typen braucht Münster jetzt.
Keinen großen Namen.
Keinen Selbstdarsteller.
Sondern einen Arbeiter.
Einen, der die dritte Liga kennt — diese verrückte Liga zwischen Traditionswahnsinn, Dorfplätzen und Montagabend-Frust.
Offiziell heißt es jetzt erstmal:
„Stabilisieren.“
„Neu aufbauen.“
„Schritt für Schritt.“
Klingt vernünftig.
Klingt professionell.
Aber jeder Preußen-Fan weiß doch genau:
Spätestens nach zwei Heimsiegen am Stück redet rund ums Preußenstadion sowieso wieder jeder vom Aufstieg.
Denn Münster gehört einfach nicht dauerhaft in die dritte Liga.
Egal ob zweite oder dritte Liga:
Das Stadion wird voll sein.
Die Kurve wird brennen.
Auswärts fahren die Verrückten sowieso überall hin.
Und genau das macht Hoffnung:
Preußen Münster lebt.
Andere Vereine zerbrechen nach Abstiegen.
In Münster wird daraus oft erst recht Trotz.
Nach dem bitteren Abstieg wünschen sich viele Fans jetzt vor allem eins:
Eine Mannschaft, die wieder kämpft.
Die sich zerreißt.
Die zeigt, dass ihr das Trikot etwas bedeutet.
Lieber ein dreckiges 1:0 mit Blutgrätsche und Schlammschlacht als Hochglanzfußball ohne Herz.
Natürlich sagt der Verein erstmal vorsichtig:
Wiederaufstieg innerhalb von drei Jahren.
Klingt nach seriöser Planung.
Aber im Kopf vieler Fans läuft längst ein anderer Film:
Volles Haus gegen Essen.
Flutlicht.
Topspiel.
Und irgendwann wieder zweite Liga.
Denn wer einmal erlebt hat, wie Münster Fußball lebt, der weiß:
Dieser Verein kommt irgendwann zurück.
Vielleicht schneller, als viele denken.
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