Startseite Allgemeines Washingtons wichtigster Druckauftrag: Ohne Natalie läuft offenbar nichts mehr
Allgemeines

Washingtons wichtigster Druckauftrag: Ohne Natalie läuft offenbar nichts mehr

DonnaW (CC0), Pixabay
Teilen

Im Weißen Haus gibt es viele wichtige Aufgaben.

Der Präsident regiert.

Minister treffen Entscheidungen.

Und Natalie Harp… wechselt Druckerpatronen.

Die 34-Jährige gilt inzwischen als eine der engsten Vertrauten von Donald Trump. Während andere Mitarbeiter Memos schreiben oder Krisen managen, sorgt sie dafür, dass der Präsident seine Lieblingslektüre auch garantiert auf Papier bekommt.

Denn Trump liest bekanntlich lieber gedruckt.

Digital ist schließlich nur etwas für Leute unter 79.

Deshalb reist Natalie inzwischen mit einem tragbaren Drucker durch die Welt.

Air Force One?

Drucker dabei.

Golfplatz?

Drucker dabei.

Wahrscheinlich gibt es sogar einen Notfallkoffer mit Ersatzpapier und Toner.

Nicht umsonst trägt sie inzwischen den Spitznamen:

„Der menschliche Drucker.“

Andere Menschen bringen ihrem Chef Kaffee.

Natalie bringt ihm ausgedruckte Tweets.

Laut mehreren Berichten kontrolliert sie außerdem einen großen Teil der Informationen, die überhaupt bis zum Präsidenten gelangen.

Man könnte sagen:

Sie ist weniger Pressesprecherin als eine Art analoger Spamfilter.

Hinzu kommen schwärmerische Briefe, Loyalitätsbekundungen und jede Menge Gerüchte aus Washington.

Ein ehemaliger Bruder – pardon, ihr Bruder – hält die Nähe zum Präsidenten für „ungesund“.

Washington hält sie ohnehin für Stoff, aus dem Polit-Serien gemacht werden.

Und Donald Trump?

Der soll überzeugt sein, dass Natalie ihn niemals verlassen werde.

Das ist in Washington vermutlich die romantischste Liebeserklärung, die man einem Mitarbeiter machen kann.

Besonders bemerkenswert:

Während die Welt längst mit Künstlicher Intelligenz arbeitet, vertraut das Weiße Haus offenbar weiterhin auf einen mobilen Laserdrucker.

Vielleicht bekommt Trump seine Social-Media-Beiträge sogar erst dann zur Freigabe vorgelegt, wenn sie ordentlich gelocht und abgeheftet sind.

Fazit:

Andere Präsidenten haben einen Stabschef.

Donald Trump hat offenbar einen Premium-Druckservice mit Rund-um-die-Uhr-Betreuung.

Und sollte der Toner jemals leer sein…

…dürfte das in Washington vermutlich als nationale Sicherheitslage eingestuft werden.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Pentagon unter Hegseth: Wer morgens noch einen Dienstausweis hat, darf sich glücklich schätzen

Im Pentagon scheint inzwischen weniger über Verteidigungsstrategien gesprochen zu werden als über...

Allgemeines

Interview mit Rechtsanwalt Jens Reime : „Anleger sollten bei solchen Börsenwerbungen äußerst vorsichtig sein“

Frage: Herr Reime, derzeit wird die Aktie von MAX Power Mining mit...

Allgemeines

Indien vor Mega-Börsengängen: Jio und National Stock Exchange schreiben Geschichte

Indiens Kapitalmarkt steht vor einem historischen Moment: Mit Jio Platforms, der Digitalsparte...

Allgemeines

Wenn Strafe mehr sein soll als Freiheitsentzug

Der Fall der Frauen im US-Todestrakt wirft eine unbequeme Frage auf: Darf...