Eine Gütestelle ist eine unabhängige Stelle zur außergerichtlichen Streitbeilegung. Sie soll helfen, Konflikte zwischen Parteien zu lösen, ohne dass sofort ein langes und teures Gerichtsverfahren notwendig wird.
Einfach gesagt:
Eine Gütestelle versucht, zwischen Streitparteien zu vermitteln und eine freiwillige Einigung herbeizuführen.
Die Hauptaufgabe besteht darin:
Dabei geht es oft um:
Typischerweise so:
Kommt es zu einer Einigung, wird häufig ein Vergleich geschlossen.
Nein.
Eine Gütestelle ist normalerweise kein Gericht und spricht in der Regel kein klassisches Urteil.
Sie vermittelt zwischen den Parteien.
Allerdings können bestimmte Vergleiche rechtlich verbindlich werden – ähnlich wie ein gerichtlicher Vergleich.
Der Gesetzgeber wollte:
Denn viele Streitigkeiten lassen sich oft einfacher durch Verhandlungen lösen als durch jahrelange Prozesse.
Ja.
Zum Beispiel:
Bekannt sind etwa:
Ja.
Kritiker sagen teilweise:
Deshalb sollte man immer prüfen:
In manchen Bereichen ist ein Schlichtungsversuch vor einer Gütestelle sogar vorgeschrieben, bevor man klagen darf – etwa bei bestimmten Nachbarschaftsstreitigkeiten in einigen Bundesländern.
Eine Gütestelle ersetzt also nicht grundsätzlich die Gerichte, sondern soll helfen, Konflikte möglichst vorher friedlich zu lösen.
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