Mit Verfügung vom 26. Mai 2026 ordnete die Finanzmarktaufsicht (FMA) gegenüber der TGI AG, Städtle 33, 9490 Vaduz, Liechtenstein (FL 0002.646.647-1), die sofortige Einstellung des Vertriebs und des öffentlichen Angebots der Produkte „Customer Basic 2 %“, „Sales Premium“ und „Sofortrabatt“ an. Die TGI AG erbringt mit diesen Produkten das Einlagengeschäft ohne die dafür erforderliche Bewilligung der FMA. Zudem wurde die Unterlassung des weiteren Haltens der im Rahmen dieser Produkte als Einlagen entgegengenommenen fremden Gelder binnen vier Monaten nach Zustellung der Verfügung angeordnet. Die FMA verweist diesbezüglich auf ihre Bekanntmachung vom 28. Mai 2026.
Bei der FMA gehen derzeit zahlreiche Anfragen und Hinweise zur TGI AG ein. Zudem kursieren falsche Behauptungen über die FMA.
Die FMA stellt hierzu auf Grundlage von Art. 21a Abs. 2 Bst. b FMAG klar:
Die FMA hat weder veranlasst, dass die betroffenen Verträge nicht mehr kündbar sind, noch hat sie angeordnet, dass im Falle einer Rückzahlung oder Rückabwicklung der im Rahmen der betroffenen Vertragsmodelle entgegengenommenen Gelder („Kaufpreise“) bereits an Kunden ausgezahlte Rabatte oder (Premium-)Gebühren rückgefordert oder gegenverrechnet werden müssten.
Die FMA hat auch keine neuen oder angepassten Verträge, Produkte oder Vorgehensweisen der TGI AG genehmigt oder gutgeheissen. Es kann auch keine Genehmigung, kein Gütesiegel oder dergleichen aus dem Umstand abgeleitet werden, dass sich die FMA zu Verträgen, Produkten oder sonstigen Sachverhalten nicht äussert. Das Geschäftsmodell oder einzelne Produkte der TGI AG wurden von der FMA weder genehmigt noch gutgeheissen.
Die FMA weist darauf hin, dass sie zu individuellen zivilrechtlichen Fragestellungen keine Auskunft erteilen kann und empfiehlt den Kunden der TGI AG, bei Fragen zu bestehenden Verträgen (z.B. Kündigungsrechten) oder angebotenen Vertragsänderungen einen Rechtsanwalt zu konsultieren.
Die TGI AG verfügt über keine aufsichtsrechtliche Bewilligung oder Registrierung der FMA und ist nicht berechtigt, bewilligungs- oder registrierungspflichtige Dienstleistungen in Liechtenstein zu erbringen. Die FMA verweist auf ihre Warnung vom 22. April 2026.
Hat jemand mal verglichen wieviele Punkte dieser Klarstellung wie viele der Punkte auf der Erklärung der TGI als Unwahrheit überführt haben?
Es gibt noch einen großen gravierenden Fehler im TGI Modell wo man das Gold erst nach 3 Jahren kriegt. Bei vorzeitiger Kündigung des Vertrages soll man ja den Kaufpreis erstattet bekommen und eben nicht das Gold. Man stelle sich nun einmal vor was passieren würde, wenn der Goldpreis einen starken Rücksetzer erleidet. Die Leute würden ihr gesamtes Geld abziehen und denn sie könnten ja mit dem Geld einfach die selbe Menge an Gold nachkaufen und hätten dann Gold+Betrag um den das Gold gesunken ist. Für die TGI würde das hingegen einen erheblichen finanziellen Schaden bedeuten, denn die hatten ja das Gold eingelagert was nun im Preis gesunken ist und müssen den Leuten den ursprünglichen höheren geldbetrag auszahlen. Welches Unternehmen was auch nur halbwegs klar im Kopf ist, würde so ein Preisrisiko auf sich nehmen?
Das ist ja zum Teil schon passiert , die die bei der diesjährigen Frühjahrsralley zugeschlagen haben lagen z.T. 20% über dem aktuellen Kurs. Wer von denen gerade noch zögert, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
Daraus kann man dann bereits schließen, dass es das Gold, in der Form wie es vond er TGI dargestellt wird, nicht geben kann.
Und das hat schon vor bald acht Jahren mit den Versprechungen rund um die Aulicio Mining und Alexander Scheller begonnen. Da hat Jürgen Rehbein 50% Rabatt auf den Goldpreis versprochen und dann noch, lebenslang und vererbbarr, 80% des Kaufpreises jedes Jahr zusätzlich.
Aber auch damals gab es genug Gierige, die sitzen jetzt auf ihren Aktienoptionen und warten auf den Börsengang der TGI.
Komplett irre. Ich verstehe ich wie man sich auf derartige Luftschlösser einlassen kann.
In der Sache hat @Thomas Bremer heute ohnehin einen sehr interessanten Zusammenhang hergestellt.
EasyGold Tokens um den „Verwahrer“ des TGI Goldes Baki Wash von Boss.Bss LLC.
Schaust du dir die Dore-Barren (von TGI, EasyGold und Boss.Bss LCC) von Abmessung und Farbe genauer an, könnte man annehmen, die kommen aus EINER Mine. Das geheime TGI-Gutachten hatte mutmaßlich explizit den Eigentümer des Goldes nicht im Prüfauftrag. Daher eine sehr interessante „Spur“.
Darf ich dich bitte bei deinem Namen noch den ersten Buchstaben von deinem Nachnamen dranzusetzen? „Stefan“ hatte ich bereits gepachtet. Bitte – Danke!
Man verliert schon den Glauben an die Menschheit, wenn man sich überlegt, wie lange das alles schon so läuft.
Und es ist ja nicht so, als wäre es nicht die ganze Zeit kritisch begleitet worden.
Ist es, aber der Prozess hätte einfach sauberer geführt werden müssen, schon damals.
Das wird man sich auch gefallen lassen müssen seitens der STA in Österreich, sollte sich nun herausstellen, das nicht alles „sauber“ läuft ums vorsichtig auszudrücken.
Die Anwältin Kalteneggers ist u.a. dadurch berühmt geworden, dass sie die Mitarbeiter und ihre ehemaligen Kollegen der Wirtschaftsstaatsanwaltschaft als Volltrottel geoutet hat. Womöglich hatte sie recht.
Herr Bremer, arbeitet ja mit einem österreichischen Wirtschaftsdetektiv zusammen…………..
Müssen eigentlich „Empfehlungsgeber“ ihre Provisionen für von ihren „Empfehlungsnehmern“ rückabgewickelte Verträge an die TGI zurückzahlen?
Anmerkung der Redaktion: Wenn das Unternehmen in Insolvenz geht, und ein Ponti System bewiesen sein sollte, verlangt der Insolvenzverwalter alle Provisionen mindestens 3 Jahre zurück.
@Redaktion: Vielen Dank, das wusste ich nicht. Gut, dass es die Razzia in Vaduz bei der TGI gab, da sind ja dann, für den Fall der Fälle. alle Kontaktdaten gesichert.
Was ich auch interessant finde, dass die FMA explizit erwähnt sie hätte eben nicht verordnet die Rabatte müssten zurückgezahlt werden. Warum auch, nach Darstellung der TGI, haben die „Partner“ in der Zeit, mit den Einlagegeldern ja horrende Gewinne erwirtschaftet.
Diese Dreistigkeit seitens der TGI wird bald Geschichte sein.
Angeblich mehrere Sektenführer stark Dubai orientiert….
Dort (in Dubai) gibts dann das 5% Modell, mit 180% Rabatten in 3 Jahren, das lässt sich noch besser darstellen.
Wer das noch glauben soll, keine Ahnung.
Ich denke gestern Abends den gravierenden Denkfehler im TGI Modell (also dem theoretischen Modell laut TGI-Präsentation) gefunden zu haben, abseits von unbewiesenen Erzgehalten in den Minen.
Muss das allerdings noch ordentlich anhand eine Modellrechnung zusammenstellen, ist etwas kompliziert zu erklären.
Meiner Ansicht nach muss man dafür ja gar nicht so viel rechnen.
Es reicht für mich ja bereits, dass das Gold schon von Anfang an physisch vorhanden sein soll. Welcher halbwegs rational denkende Mensch sollte denn für das Lagern von Gold Dritter Geld bezahlen?
Ich habe mir das Modell im Detail angesehen: Der Kunde erwirbt eine Unze Gold um 4.500 USD von der TGI, die TGI beschafft diese laut eigener Beschreibung um 1.500 USD beim Partner und lagert die 1 Unze Gold ein, und die restlichen 3.000 USD fließen wieder in die Produktion bzw. Mine und sollen so die Wertschöpfung darstellen.
Also exakt das Modell, das die TGI in ihren Präsentationen beschreibt.
-Keine Ahnung warum die Mine nicht gleich die Unze verkauft und das Geld in die Produktion steckt, sondern für das Geld lieber in drei Jahren über 200% („Rabatte“, Provisionen, Luxusleben, Betriebskosten) Zinsen zahlt.
-Wieviel haben die Beteiligungen der TGI an diesen Minen gekostet?
– Ewy hat behauptet, das Gold dieser Minen würde an die jeweiligen Staaten verkauft. Wo sind die Einlieferungs- und Zahlungsbelege?
@Pascal
Völlig klar, dass es unzählige Fragen nach Belegen gibt – aber darum ging es mir in diesem Fall ausnahmsweise nicht.
Die erste Frage wäre doch: Warum mache ich dieses Geschäft – wie jeder andere Minenbetreiber auch – nicht einfach selbst im Alleingang und stecke die Gewinne ein?
@stefan Genau darauf zielte ja der erste Teil der Antwort ab. :-)
Viel deutlicher kann man´s nicht mehr formulieren.
Die Schlinge zieht sich zu … Ich warte auf ein nächstes Fererabendlied der TGI Sekte, in welchem die Richtigstellung der Klarstellung der FMA Aussagen folgt … RA Weik übernehmen Sie ????