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Was die TGI AG ihren Kunden beim Goldkauf versprach

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Die TGI AG aus Vaduz warb über mehrere Jahre mit einem Geschäftsmodell, das nach den Angaben des Unternehmens den Erwerb von Gold zu besonders günstigen Konditionen ermöglichen sollte.

Im Mittelpunkt der Angebote stand das Versprechen, dass Kunden Goldbarren und Goldmünzen mit erheblichen Preisnachlässen erwerben konnten. Je nach Produktmodell stellte die TGI AG Rabatte von bis zu 72 Prozent gegenüber dem Marktpreis in Aussicht.

Monatliche Rabatte während der Wartezeit

Das Geschäftsmodell sah vor, dass Kunden den Kaufpreis für das gewünschte Gold zunächst vollständig im Voraus bezahlten. Anschließend mussten sie teilweise bis zu drei Jahre auf die Auslieferung des Goldes warten.

Für diese Wartezeit versprach die TGI AG ihren Kunden monatliche Auszahlungen in Form von Rabatten. Nach den öffentlich bekannten Angaben sollten Käufer während der Laufzeit monatlich zwei Prozent Rabatt in bar erhalten.

Auf der damaligen Produktseite wurden verschiedene Programme mit unterschiedlichen Laufzeiten und Rabattmodellen angeboten. Die Produkte wurden als „innovative Produkte mit monatlichen Rabatten“ beworben.

Das Gold sollte bereits vorhanden sein

Ein weiterer zentraler Bestandteil der Kundenansprache war die Zusicherung, dass das erworbene Gold bereits ab dem Zeitpunkt der Zahlung identifizierbar eingelagert werde. In der Qualität von 24 Karat.

Nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen sollte die TGI AG beziehungsweise ein von ihr beauftragtes Lagerunternehmen das Gold der Kunden „ab Zeitpunkt der Zahlung“ aufbewahren.

Für die Kunden entstand dadurch der Eindruck, dass das Gold bereits vorhanden und ihnen eindeutig zugeordnet sei, auch wenn die tatsächliche Auslieferung erst nach Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeit erfolgen sollte.

Erklärung für die hohen Rabatte

Die außergewöhnlich hohen Preisnachlässe erklärte die TGI AG damit, dass sie von besonders effizienten Goldförderungsprojekten und profitablen Handelsgeschäften ihrer Partnerunternehmen, insbesondere in Afrika, profitiere. Diese wirtschaftlichen Vorteile sollten nach Darstellung des Unternehmens an die Kunden weitergegeben werden.

Die damaligen Zusagen an die Kunden

Zusammenfassend versprach die TGI AG ihren Kunden:

  • Gold zu Preisen deutlich unter dem Marktpreis erwerben zu können,
  • während der Vertragslaufzeit monatliche Rabatte beziehungsweise Auszahlungen zu erhalten,
  • dass das gekaufte Gold bereits ab Zahlung identifizierbar eingelagert werde,
  • und dass die außergewöhnlichen Preisvorteile durch besondere Geschäftsaktivitäten im Goldhandel ermöglicht würden.

Heute Gegenstand von Ermittlungen

Die von der TGI AG beworbenen Produkte und Geschäftsmodelle gerieten später in den Fokus von Aufsichtsbehörden und Ermittlern. Die Finanzmarktaufsicht Liechtenstein ordnete die Einstellung bestimmter Produkte sowie deren Rückabwicklung an. Darüber hinaus leitete die liechtensteinische Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen mehrere Personen unter anderem wegen des Verdachts des gewerbsmäßig schweren Betrugs, der Geldwäsche und möglicher Verstöße gegen das Bankengesetz ein.

Für alle Betroffenen gilt dabei weiterhin die Unschuldsvermutung.

Die zentrale Frage vieler Kunden ist inzwischen, ob die ursprünglich zugesagten Leistungen – insbesondere die Lieferung des Goldes oder die vollständige Rückzahlung der eingezahlten Gelder – tatsächlich erbracht werden können.

FireShot Capture 096 – TGI AG – Produkte – Innovative Produkte mit monatlichen Rabatten_ – web.archive.org

Möglicherweise erinnert sich die TGI AG ja jetzt wieder mit dem Screenshot, und nein der ist nicht mit der KI erstellt.

33 Kommentare

  • Nicole, da Sie das System ja verstanden haben, erklären Sie das mal einem Dummi wie mir:

    Also, sobald der Zahlungseingang vom Kunden kommt, nimmt die TGI das Geld, um damit zum Tageskurs Dorébarren für den Kunden zu kaufen, die dann hinterlegt werden und bereits dem Kunden gehören.

    Warum zahlen die Minen-Partner, die das Geld für ihr Gold bereits bekommen haben, dann monatlich Geld an die TGI zurück? Sind die ein bisschen dumm?

    • Tut mir leid, aber ich verschwende meine Energie nicht für Menschen, die lieber spekulieren oder sich ausschließlich auf Medienberichte verlassen, anstatt sich Informationen aus erster Hand zu holen.

      Jeder darf seine eigene Meinung haben und seinen eigenen Weg gehen. Ich habe für mich entschieden, meine Zeit und Energie anders einzusetzen. Ich hoffe, du hast dafür Verständnis. 🙏

  • Bibelwort des Tages (05.06.2026): „Die wilden Esel in der Steppe sind die Jagdbeute der Löwen; genauso leben die Reichen von den Armen.“ – Dazu muss man nicht viel sagen. 😉

    @Simone Schuhmacher
    Was möchten Sie denn mit all den Belegen? Nach meinem Eindruck haben Sie sich Ihre Meinung bereits gebildet. Da erscheint es mir wenig sinnvoll, weitere Zeit in Diskussionen zu investieren.
    Jeder darf selbst entscheiden, woran er glaubt, worauf er vertraut und welche Informationen er für relevant hält.

    • @Nicole
      Man kann ein Geschäftsmodell nur beurteilen und für sich bewerten, wenn man die mindesten Eckdaten beisammen hat.
      Und die müssen aufgrund länderbehördlicher Vorgaben auch vorliegen.
      JEDER Unternehmer auf diesem Planeten macht das so um sein Risiko zu bewerten. Jeden MINE auf diesem Planeten auch.

      Zu einem Geschäftsmodell braucht es eben Belege – sonst könnte sich herausstellen das es eine Luftnummer ist, wäre auch nicht das erste Mal.

    • Sie können sich ja weiter in ihrer kleinen Welt weiter gegen Fragen und Kritik immunisieren. Das sie in Bezug auf nachprüfbare Informationen komplett blank sind, war zu erwarten.

      • Man merkt, dass Sie sich mit verschiedenen Bibelübersetzungen offenbar noch nicht näher beschäftigt haben. Der Wortlaut kann je nach Übersetzung unterschiedlich sein. Deshalb wäre es sinnvoll, erst nach der Bibelstelle und der jeweiligen Übersetzung zu schauen, bevor man pauschal behauptet, es stünde nicht in der Bibel.

  • Ich kann ihren Feldzug gegen die TGI nicht nach voll ziehen. Haben Sie negative Erfahrungen mit der TGI gehabt ?
    Wenn ja , kann ich Ihre Vorgehensweise gegen die TGI verstehen. Ich bin seit 5 Jahren Kunde bei der TGI und meine Erfahrungen sind positiv. Die Rabatte werden pünktlichst bezahlt , Goldlieferungen wurden zu 100% eingehalten. Ich habe diverse Bekannte mit denselben Erfahrungen ( ich kein sogenannter Empfehlungsgeber ). Auch hat die FMA in Liechtenstein darauf hingewiesen , daß es keine Anzeige von Kunden gibt , daß sie ihr Gold nicht erhalten haben .Worauf stützt sich ihre Warnmeldung ? Ich bin sehr erstaunt über ihren Feldzug gegen die TGI . Bislang finde ich in ihren Warnmeldungen keine belegbaren Hinweise darauf , daß sich die TGI nicht an vereinbarte Abmachungen hält .

    Anmerkung der Redaktion:Hallo Herr Eggers, ich berichte seit 2019 wo die ersten Hinweise von Usern kamen, denn ich suche mir keine Gegner im Internet und beantworte nur Fragen der User.Sie werden mir recht geben, wenn ich Ihnen sage, das eine Bericherstattung nur dann Objektiv sein kann,wennman Fragen dann von Initiatorenseite beantwortet bekommt. Daran ist eine objektive Berichterstattung leider immer gescheitertm deshalb nicht berichten ist keine Alternative, wenn man solch ein Forum beteribt. Schauen Sie sich bitte einmal an woieviele gesprächsangebote ich gemacht habe. Nun gut die TGI AG hat sich so entschieden, dann muss sie auch mit den Berichten leben

    • Die Warnmeldung stützt sich darauf, dass es keine belastbaren Belege dafür gibt, dass die Versprechungen der TGI durch entsprechende Kapitalreaerven gedeckt sind. Das Beispiel PIM-Gold zeigt, dass jahrelange pünktliche Auszahlungen nichts über die Kapitalausstattung eines Unternehmens aussagen müssen. Warnzeichen sind weiterhin, dass die TGI die Veröffentlichung geprüfter Geschäftszahlen zu meiden scheint wie der Teufel das Weihwasser. Warum ein Unternehmen, dass behauptet all seine Verpflichtungen seien durch eigene Gold- und Geldmittel gedeckt, Rückzahlungspläne über zwei bis drei Jahre strecken muss, ist ein weiteres Fragezeichen.

    • @Jörg Eggers

      Auch bei Bernard L. Madoff gab es bis zum Zusammenbruch nie „Geschädigte“ – selbst Pensionsfonds hatten dort investiert. War das Schneeballsystem deshalb legal? Wohl kaum. Das Fehlen sichtbar Geschädigter ist eben kein Beweis für die Tragfähigkeit eines Modells.

      Die von Kaltenegger gestern angekündigten Belege, die Kritiker seit Monaten einfordern, müssen nun ohnehin den Behörden vorgelegt werden. Und das eigentliche Problem ist aus meiner Sicht nicht die Frage, ob ein Gutachten „gefällig“ ist oder nicht, sondern eine viel grundlegendere: ob überhaupt geprüft wurde, wem das Gold gehört. Was nützt ein Gutachten, bei dem der Auftraggeber selbst festlegt, was der Wirtschaftsprüfer sehen darf und was nicht? Für solche Fälle gibt es unabhängige Prüfungen.

      Und wenn „Rückabwickler“ ihr Geld über 24 bis 36 Monate in Raten bekommen sollen – wie laut müssen die Warnglocken eigentlich noch läuten?

      Es gilt im Übrigen für alle Beteiligten die viel zitierte Unschuldsvermutung.

      • Wobei noch ärger als die Frist von 24 bis 36 Monaten finde ich ja, dass erstmal alle Rabatte rückgezahlt werden müssen – aber die nicht über Raten, sondern sofort. Und Provisionen (kapiere ich leider nicht ganz, was sie meinen, die Provisionen bekommt ja ein anderer als der Rückabwickler? Oder falls der Kunde zufällig auch Provisionen bekommen hat, muss er die auch zurückzahlen?).

        Das erinnert ja schon sehr stark an die einschlägigen Mails, bei denen man 100 Dollar für Bankspesen überweisen muss, bevor einem die Millionenerbschaft überwiesen wird….

  • Haben sich eigentlich, bei den hunderten anderen Firmen denen das passiert auch ist, die Nachrichten über Razzien wegen Geldwäsche und schwerem Betrug, irgend wie negativ auf deren Aktienkurs ausgewirkt?

  • Die Versionen über Goldarten und Lagerstätten wechselte die TGI wie manche Menschen die Unterhosen.
    In dieser Version vim Herbst letzten Jahres, vo Michael Ewy, liegt das Feingold der Kunden in Ghana.
    Die Dorebarren werden an die entsprechenden Regierungen verkauft! Nah super! dann gibt es dafür ja bestimmt Auszahlungsbelege aus Ghana, Sierra Leone, Guyana und Sambia.
    https://youtube.com/shorts/VCxRM26H-FA?si=eKkgv21wQOHzkfTd

    • Da keiner von Euch die Zusammenhänge versteht, ist es total sinnlos euch aufzuklären.
      Wenn man euch dieses Video oder Reel erklärt, würde bei euch die Schädeldecke explodieren, und würdet euch ständig den Kopf kratzen, wäre aber eine Erholung für die E…
      Achja und Herr Bremer, danke für den Screenshot. Ich glaube jeder weiß, wer sich ein bisschen mit der TGI beschäftigt, wie die Modelle funktionieren. Was sollte das bewirken? Aufheben für die Behörden 🤦‍♂️🤣

      Anmerkung der Redaktion: So ist das mit den TGI-Jüngern – da wird viel geredet, aber hinterher weiß man nicht mehr, worüber eigentlich gesprochen wurde. Man wird es Ihnen hier sicherlich verzeihen.

      Mein Rat an Sie: Denken Sie einfach einmal darüber nach, welchen Hintergrund das alles hat. Vielleicht kommen Sie ja darauf. Ich drücke Ihnen die Daumen – ganz fest.

      Und noch eine Frage: Warum sind Sie eigentlich so feige, eine funktionierende E-Mail-Adresse anzugeben?

      • Das Pfeifen im Walde, mal wieder.
        Bilanzen?
        Börsenprospekt?
        Verkaufsprospekt?
        Überweisungsbelege der „Partner“?
        Belege für Goldverkäufe?
        Belege für Einzelverwahrung von Feingold?
        etcetera
        etcetera
        etcetera

      • @Matthias B. Denk an eine Fliege. Man macht ihr das Fenster auf, damit sie hinausfliegen kann, und trotzdem fliegt sie immer wieder gegen die Scheibe.

        So ist es manchmal auch bei Menschen. Man kann Türen öffnen und Möglichkeiten zeigen, aber gehen muss jeder seinen Weg selbst.

        Heb dir deine Energie lieber für die goldigen Zeiten auf. 😉

        • Liebe Nicole,

          danke für dein steten Einsatz. Ich würde es aber begrüßen, wenn Ihr doch mal auf die Frage antworten könntet.

          1. Wenn jedem Kunden Eigenutm am Gold nach dem Kauf zusteht und diese separiert irgendwoe liegt, warum soll eine Rückabwicklung kompliziert sein und 36 Monate dauern?
          2. Wie ist es möglich, grammaturgleich Gold separiert aufzubewahren (Stichtwort Dorebarren)? Besteht Gemeinschaftseigentum an irgendetwas?
          3. Wie kann Gold was separiert und hintelegt ist, Geld erwirtschaften (es ist vom Handelskreislauf ausgenommen)? Es müssen neben den Rabatten auch noch Provisionen bishin zur 12 Stufe erwirtschaftet werden?
          4. Die zuletzt einsehbar Bilanz weist eine Bilanzsumme von ledilgich 7.800,00 CHF Franken aus. Wie ist das im Verhätnis zu den behaupteten Millionengoldumsätzen zu erklären?


          Vielleicht ist es keine Fliege, sondern eine Heuschrecke … die saniert werden muss.

          5.

          • „Bitte hab Verständnis dafür, dass ich meine Zeit und Energie lieber in Menschen investiere, die sich selbst informieren und Informationen aus erster Hand einholen möchten.

            Jeder darf glauben, was er für richtig hält. Ich habe für mich entschieden, mich auf Fakten und eigene Erfahrungen zu konzentrieren, statt auf Spekulationen. 🙏“

          • „Bitte hab Verständnis dafür, dass ich meine Zeit und Energie lieber in Menschen investiere, die sich selbst informieren und Informationen aus erster Hand einholen möchten.“

            Ich denke, die meisten hier wissen, wie Googeln funktioniert, aber ich habe dort noch keine Erklärung gefunden zu den Unterschieden um Zehnerpotenzen zwischen der im Handelsregister hinterlegten Bilanz mit einer Bilanzsumme von 7.800 Franken und den in Videos kolportierten Größenordnungen.

            Und auch auf die anderen Fragen habe ich in den mir bekannten TGI-TV-Videos aus der „ersten Hand“ leider keine Antwort gefunden.

          • Da ist etwas Wahres dran. Gerade dort, wo Licht und Schatten zusammentreffen, zeigt sich oft, wie echt etwas ist. 🙏

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