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VFL Wolfsburg

qimono (CC0), Pixabay
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Ganz ehrlich: Ja, wir stehen jetzt auf Platz 16. Aber wer dieses Spiel gesehen hat, weiß, dass das eigentlich kein Grund zum Feiern ist – sondern eher ein weiterer Beweis dafür, warum wir überhaupt da unten drinstehen.

Das 1:1 in Freiburg fühlt sich an wie ein halber Sieg und gleichzeitig wie zwei verlorene Punkte. Gegen einen müden Gegner, der gerade erst aus der Europa League kam, musst du so ein Spiel einfach gewinnen. Punkt. Stattdessen machen wir wieder genau das, was uns die ganze Saison verfolgt: Wir spielen ordentlich mit, haben Chancen – und kriegen es nicht hin, den Sack zuzumachen.

Eriksen trifft den Pfosten, wir vergeben mehrere gute Möglichkeiten – und dann reicht eine einzige Unaufmerksamkeit, und alles ist wieder dahin. Das ist kein Pech mehr, das ist fehlende Konsequenz. Und die zieht sich durch die komplette Saison.

Nach dem 1:0 hatten wir das Spiel im Griff. Freiburg war platt, wir hätten nachlegen müssen. Aber was passiert? Wir ziehen uns zurück, werden passiv, hören auf Fußball zu spielen – und betteln quasi um den Ausgleich. Der kommt dann natürlich auch. Überraschung? Nein. Leider absolut typisch VfL 2026.

Klar, der Punkt bringt uns auf den Relegationsplatz. Aber wenn wir so weiterspielen, bringt uns das am Ende auch nichts. Denn im entscheidenden Spiel brauchst du Mentalität, Killerinstinkt – und vor allem den Willen, Spiele zu gewinnen, nicht nur irgendwie zu verwalten.

So ehrlich muss man sein: Diese Mannschaft hat Qualität, zeigt sie aber viel zu selten über 90 Minuten. Und genau deshalb stehen wir da, wo wir stehen.

Jetzt kommt St. Pauli – und da gibt’s keine Ausreden mehr. Entweder wir reißen uns endlich zusammen, oder wir gehen verdient runter. So hart ist die Realität.

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