Die drei Musketiere der Verteidigung, sprich die US-, UK- und australischen Streitkräfte, haben angekündigt, gemeinsam Unterwasser-Drohnen zu entwickeln. Ziel: Unterseekabel schützen, militärische Dominanz sichern und vermutlich auch die Nerven von Geheimdiensten auf der ganzen Welt strapazieren.
UK-Verteidigungsminister John Healey erklärte, dass Großbritannien 150 Millionen Pfund in das Projekt steckt. Damit ist die Sache offiziell: Es geht um Hightech, Hyperschall, Unterwasserrobotik und Künstliche Intelligenz – und nein, das klingt nicht nach einem neuen James-Bond-Film, sondern nach Aukus, dem Verteidigungsbündnis, das seit 2021 die Weltmeere aufmischt.
Die Drohnen sollen „Cutting-Edge-Payloads“ und „enabling systems“ bekommen. Übersetzt: Sie können spionieren, zuschlagen, Logistik betreiben und sicherstellen, dass niemand aus Versehen das Internet unter Wasser kappt. Sensoren und Waffensysteme inklusive, damit die Unterwasserwelt weiß, wer das Sagen hat.
Besonders pikant: Healey deutete bereits an, dass Russland und China hier unter Verdacht stehen, an Kabeln und Pipelines herumzuspielen. Die Drohnen sind quasi die Antwort auf den „Unterwasserspionage-Krimi deluxe“ – nur diesmal mit staatlicher Finanzierung.
Währenddessen wartet Australien auf seine neuen Atom-U-Boote, die erst in den 2040ern einsatzbereit sein sollen. Bis dahin wird rotierend auf amerikanische und britische Boote gesetzt. Kein Problem, sagt Australiens Verteidigungsminister Richard Marles: Plan B? Gibt’s nicht.
Fazit: Die Welt der Aukus-Staaten wird bald aussehen wie ein Unterwasser-James-Bond-Set: Drohnen, Atom-U-Boote, Hyperschall-Raketen und jede Menge Sensoren, die sicherstellen, dass kein Kabel unbemerkt knickt. Und wir an der Oberfläche? Wir hoffen einfach, dass die Drohnen nicht versehentlich Netflix-Pakete unter Wasser abfangen
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