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Trump verrät: Er erhielt ein MRT bei Walter-Reed-Untersuchung – neue Fragen zu seiner Gesundheit

MIH83 (CC0), Pixabay
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US-Präsident Donald Trump hat erstmals selbst bestätigt, dass er bei seinem jüngsten Besuch im Walter Reed National Military Medical Center ein MRT (Magnetresonanztomografie) durchführen ließ. Der 79-Jährige sprach am Montag mit Journalisten an Bord der Air Force One und bezeichnete die Untersuchung als „perfekt“.

„Ja, ich habe ein MRT gemacht. Es war perfekt – die Maschine, das Ganze, einfach perfekt“, sagte Trump. Er betonte, seine Ärzte hätten „die besten Werte, die sie je gesehen haben“ bescheinigt. Einen konkreten Grund für die zusätzliche Untersuchung nannte er jedoch nicht: „Fragen Sie die Ärzte“, wich er aus.

Zweite Untersuchung innerhalb weniger Monate

Das ungewöhnliche Detail: Es war bereits Trumps zweite medizinische Untersuchung in diesem Jahr – ein Bruch mit der üblichen Praxis, wonach US-Präsidenten einmal jährlich umfassend untersucht werden. Das Weiße Haus hatte bisher keine Erklärung für den zweiten Termin geliefert. Trump erklärte nun, er habe die „vollständigen Ergebnisse“ veröffentlicht, was von der Presse allerdings nicht bestätigt werden konnte.

„Wenn ich nicht glauben würde, dass die Ergebnisse gut sind, würde ich es sagen“, betonte der Präsident. „Aber die Ärzte sagten, es seien einige der besten Werte für mein Alter, die sie je gesehen haben.“

Diagnose: Chronische Venenschwäche

Bereits im Sommer hatte das Weiße Haus mitgeteilt, dass Trump wegen Schwellungen in den Beinen untersucht worden sei. Dabei wurde bei ihm eine chronische venöse Insuffizienz diagnostiziert – eine altersbedingte Erkrankung, bei der die Venenklappen nicht mehr richtig funktionieren und sich Blut in den Beinen staut.

Laut medizinischen Fachangaben sind jährlich etwa 150.000 Menschen von der Erkrankung betroffen. Symptome können Schwellungen, Krämpfe, Schmerzen oder Hautveränderungen an den Beinen sein. Behandelt wird sie meist mit Medikamenten oder Kompression, in schwereren Fällen auch durch operative Eingriffe.

Spekulationen über Trumps Handverletzungen

Zudem war zuletzt Trumps rechte Hand häufiger Gegenstand öffentlicher Spekulationen. Auf Fotos und bei Auftritten war sie mehrfach mit Make-up abgedeckt, um blaue Flecken zu kaschieren.

Trumps Leibarzt Dr. Sean Barbabella erklärte, die Hämatome seien harmlos und auf „häufiges Händeschütteln“ sowie die regelmäßige Einnahme von Aspirin zurückzuführen – ein Blutverdünner, der das Risiko von Blutergüssen erhöht.

Trotz der beruhigenden Worte der Ärzte bleiben Beobachter skeptisch. Mit seinem Alter und der geheimnisvollen MRT-Untersuchung steht Trump einmal mehr im Fokus der Diskussion um die Gesundheit der amerikanischen Präsidenten – ein Thema, das spätestens im Hinblick auf eine mögliche Kandidatur 2028 erneut an Brisanz gewinnen dürfte.

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