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Trump rettet New Yorks Bürgermeister – oder doch nur sich selbst?

scratsmacker (CC0), Pixabay
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In einer überraschenden Wendung – die man eigentlich von einem schlechten Hollywood-Drehbuch erwarten würde – hat Donald Trumps Justizministerium entschieden, die Korruptionsvorwürfe gegen New Yorks Bürgermeister Eric Adams einfach mal verschwinden zu lassen.

Die offizielle Begründung? Adams solle sich mit voller Kraft der Bekämpfung illegaler Einwanderung widmen. Ein netter Nebeneffekt: Damit kann sich der Demokrat auch ungestört auf seine Wiederwahl-Kampagne konzentrieren. Zufall? Wohl kaum.

Adams: „Ich bin unschuldig, danke für die Ehrlichkeit!“

Eigentlich sollte Adams im April wegen Bestechlichkeit, Betrug und illegaler Wahlkampffinanzierung vor Gericht stehen. Doch statt sich Sorgen um eine Gefängniszelle zu machen, zeigt er sich erleichtert:

„Ich danke dem Justizministerium für die Ehrlichkeit.“ – Eric Adams, ein Mann, der offensichtlich gerne an das Gute im politischen System glaubt.

„Diese grausame Episode liegt jetzt hinter uns“, verkündet er feierlich und betont erneut, dass er „niemals gegen das Gesetz verstoßen hat und es auch nie tun würde.“

Nun ja… außer vielleicht in den Jahren 2014 bis heute, aber das ist ja nur ein kleines Detail.

Freundschaft plus: Adams und Trump auf Kuschelkurs?

Was steckt wirklich hinter dieser plötzlichen Justiz-Entspannung? Die „New York Times“ und „Washington Post“ haben eine Theorie:

  • Adams war im Januar in Mar-a-Lago – Trumps Lieblings-Resort und inoffizielles Büro für Deals aller Art.
  • Er nahm sogar an der Amtseinführung des neuen Präsidenten teil – und nein, das war nicht Joe Biden.
  • Und ganz wichtig: Adams kritisiert Trump öffentlich nicht mehr.

Ein Schelm, wer denkt, dass da ein kleiner politischer Deal hintersteckt.

Bestechung? Was für eine Bestechung?

Erinnern wir uns kurz: Adams, einst Stadtteilpräsident von Brooklyn, soll illegale Spenden angenommen und sich mit ausländischen Wahlkampfspenden finanziert haben. In anderen Ländern nennt man so etwas Korruption, in den USA nennt man es wohl einfach Networking.

Doch dank der großzügigen Entscheidung von Trumps Justizministerium bleibt Adams auf freiem Fuß – und kann vielleicht schon bald seinem neuen Freund Trump als offizieller Bürgermeister des MAGA-Clubs dienen.

Moral der Geschichte? Gute Freunde in hohen Ämtern zu haben, zahlt sich einfach aus.

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