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Trump droht Iran nach Krisentreffen: „Es wird nichts mehr übrig sein“

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US-Präsident Donald Trump verschärft im Konflikt mit dem Iran den Ton deutlich. Nach einem Treffen mit seinem nationalen Sicherheitsteam warnte er Teheran öffentlich vor massiven Konsequenzen, sollte es in den festgefahrenen Verhandlungen keine schnelle Bewegung geben.

„Für den Iran tickt die Uhr“, schrieb Trump in den sozialen Medien. Die Führung in Teheran solle sich „schnell bewegen“, sonst werde „nichts mehr von ihnen übrig sein“.

Beratungen nach China-Reise

Kurz zuvor hatte Trump führende Sicherheitsberater in seinem Golfclub in Virginia versammelt. An dem Treffen nahmen unter anderem Vizepräsident JD Vance, Außenminister Marco Rubio, CIA-Direktor John Ratcliffe und Sondergesandter Steve Witkoff teil.

Die Sitzung fand nur wenige Stunden nach Trumps Rückkehr aus China statt. Dort hatte er mit Staatschef Xi Jinping auch über den Iran-Konflikt gesprochen. China gilt als enger Partner Teherans.

Hormus-Blockade erhöht den Druck

Trump zeigt sich zunehmend verärgert über die iranische Haltung in den Verhandlungen. Besonders die anhaltenden Probleme rund um die Straße von Hormus treiben Washington um. Die wichtige Ölroute ist für die Weltwirtschaft zentral – und ihre Blockade treibt die Energiepreise nach oben.

Pentagon bereitet Optionen vor

Nach US-Medienberichten hat das Pentagon bereits verschiedene Angriffspläne vorbereitet. Dazu sollen auch mögliche Schläge gegen Energie- und Infrastrukturanlagen im Iran gehören.

Offiziell betont Trump weiter, eine diplomatische Lösung zu bevorzugen. Doch die Drohungen zeigen: Die Geduld im Weißen Haus schwindet.

Teheran bleibt hart

Auch Iran zeigt bislang keine Bereitschaft zum Einlenken. Präsident Massud Peseschkian warf den USA und Israel vor, die Region zu destabilisieren und islamische Staaten gegeneinander auszuspielen.

Damit bleibt die Lage brandgefährlich. Diplomatie läuft weiter – aber die Eskalationsgefahr wächst.

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