Die jüngste Klarstellung der Finanzmarktaufsicht (FMA) Liechtenstein dürfte bei Geschäftspartnern der TGI AG aus Vaduz für erhebliche Unruhe gesorgt haben und wird voraussichtlich auch weiterhin für Diskussionen sorgen. Die Stellungnahme der Behörde schafft zumindest in einigen Punkten mehr Transparenz, da verschiedene öffentliche Aussagen von Vertretern der TGI AG nach Auffassung vieler Beobachter nur schwer mit den bislang bekannten Inhalten der behördlichen Verfügung in Einklang zu bringen waren.
Nun richtet sich der Blick auf die Reaktion der TGI AG und ihrer Verantwortlichen, darunter Helmut Kaltenegger, Mark Allen Bogen und Herbert Müllner. Mit Spannung wird erwartet, ob das Unternehmen zeitnah eine ausführliche Stellungnahme veröffentlicht und wie diese ausfallen wird. Ebenso bleibt abzuwarten, ob die FMA gegebenenfalls dann erneut Anlass für weitere Klarstellungen sieht.
Nach meiner persönlichen Einschätzung wäre es inzwischen an der Zeit, dass die Verantwortlichen der TGI AG umfassend für Transparenz sorgen und belastbare Fakten sowie nachvollziehbare Nachweise offenlegen. Die jüngste Klarstellung der FMA lässt zumindest Fragen offen, insbesondere vor dem Hintergrund früherer Ankündigungen, wonach der Behörde sämtliche erforderlichen Nachweise vorgelegt werden sollten. Aus Sicht eines außenstehenden Beobachters stellt sich daher die Frage, warum eine abschließende Klärung bislang offenbar nicht erfolgt ist.
Gerade wenn die angekündigten Nachweise die Position der TGI AG stützen würden, wäre zu erwarten, dass sich viele der derzeitigen Zweifel rasch ausräumen ließen. Stattdessen wächst bei zahlreichen Geschäftspartnern und Beobachtern die Skepsis. In Gesprächen mit Betroffenen wird deutlich, dass nicht nur das Geschäftsmodell, sondern auch die öffentlichen Aussagen der Unternehmensverantwortlichen zunehmend hinterfragt werden.
Viele verlangen inzwischen konkrete und überprüfbare Belege. Ankündigungen allein reichen aus ihrer Sicht nicht mehr aus. Gefordert werden nachvollziehbare Nachweise, die unabhängig geprüft werden können und nicht lediglich erwähnt werden, ohne öffentlich zugänglich zu sein. Ob die TGI AG diesen Forderungen nachkommen wird, dürfte maßgeblich dafür sein, wie sich das Vertrauen von Geschäftspartnern und Investoren in den kommenden Wochen entwickelt.
Wie lange würde es denn dauern die 2,1 Tonnen minderwertige Dorebarren, von Sierra Leone nach z.B. Österreich zu transportieren und dort zu zertifizierten Feingoldbarren einschmelzen zu lassen?
P:S. Schwund und Transport- bzw. Schmelzkosten abgezogen müssen das ja immer noch über 200.000.000 Euro sein. *ironieaus*
Du hast es anscheinend den Vertschöpfungsprozess immer noch nicht verstanden 🤣😂
Ja das stimmt, warum die s.g. Partner der TGI, Kaltenegger freiwillig 70% und Zinsen pro Jahr für Kredite zahlen werde ich wohl nie verstehen.
Aus dem gleichen Grund, wie die ergiebigsten Goldlagerstätten der Welt für ein Butterbrot verkauft werden: Die Leute dort sind halt einfach ein bisschen dumm 😉
Ein erstes Zeichen von „Goodwill“ wäre es ja die Bilanzen 2024 und 2025, sowie den Börsenprospekt zu veröffentlichen, von denen Kaltenegger schon im Januar behauptet hatte sie wären fertig. Das wäre also schnell und unkompliziert zu bewerkstelligen.