Donald Trump hat im Konflikt mit dem Iran erneut den Druck erhöht. Der US-Präsident erklärte, der Krieg und die Blockade iranischer Häfen könnten durch ein Abkommen beendet werden. Sollte Teheran jedoch nicht zustimmen, würden die Angriffe wieder aufgenommen – „mit deutlich höherer Intensität als zuvor“.
Zuvor hatte Trump überraschend das „Project Freedom“ pausiert. Mit dieser US-Operation sollten festsitzende Handelsschiffe sicher durch die Straße von Hormus begleitet werden. Doch nach weniger als zwei Tagen wurde das Vorhaben wieder gestoppt. Offiziell, weil es Fortschritte bei Verhandlungen mit dem Iran geben soll.
Iranische Staatsmedien feiern die Pause bereits als Rückzug Trumps und sprechen von einem gescheiterten US-Plan. Gleichzeitig deutet die iranische Revolutionsgarde an, dass eine sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus möglich sei – allerdings nur unter iranischen Bedingungen.
Die Lage bleibt hochgefährlich. Nach Angaben des Pentagons sitzen weiterhin zehntausende Seeleute auf mehr als tausend Schiffen in der Region fest. Gleichzeitig wurde ein französisches Containerschiff in der Meerenge getroffen, mehrere Besatzungsmitglieder wurden verletzt.
Während Märkte vorsichtig auf eine mögliche Einigung hoffen und der Ölpreis leicht gefallen ist, bleibt unklar, ob tatsächlich ein Deal zustande kommt. Die USA erwarten offenbar innerhalb von 48 Stunden eine Antwort aus Teheran.
Kurz gesagt: Trump pausiert die Eskalation – aber nur mit dem Finger weiter auf dem roten Knopf.
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