Ein Gericht im US-Bundesstaat Texas hat einen ehemaligen FedEx-Fahrer zum Tode verurteilt. Tanner Horner bekannte sich schuldig, die siebenjährige Athena Strand im Jahr 2022 entführt und getötet zu haben.
Die Geschworenen entschieden sich nach einem mehrere Wochen dauernden Verfahren für die Todesstrafe statt lebenslanger Haft ohne Möglichkeit auf Bewährung. Während des Prozesses wurde unter anderem eine Audioaufnahme abgespielt, die die letzten Minuten des Kindes im Lieferwagen des Täters dokumentieren soll.
Horner zeigte bei der Urteilsverkündung keine erkennbare Reaktion. Die Hinrichtung soll zu einem späteren Zeitpunkt per Giftspritze erfolgen.
Der Fall hatte in den USA für große Aufmerksamkeit gesorgt. Horner hatte am 30. November 2022 ein Paket an das Haus der Familie nahe Fort Worth ausgeliefert – ausgerechnet ein Weihnachtsgeschenk für Athena, darunter Barbie-Puppen. Kurz darauf entführte er das Mädchen. Zwei Tage später wurde ihre Leiche unweit des Wohnhauses gefunden.
Vor Gericht schilderten Angehörige die tiefen Folgen der Tat. „Du hast eine Familie zerstört“, sagte Athenas Onkel Elijah Strand direkt an den Täter gerichtet. Die Familie lebe seitdem mit einer „Leere, die niemals gefüllt werden kann“.
Neben dem Strafverfahren läuft auch ein Zivilprozess. Die Familie wirft FedEx sowie dem Subunternehmen Big TopSpin Inc., das Horner eingestellt hatte, Versäumnisse bei der Überprüfung des Fahrers vor. Nach Angaben der Kläger seien mögliche Warnsignale vor der Einstellung nicht ausreichend geprüft worden.
FedEx hatte nach der Tat erklärt, man denke weiterhin an die Familie des Mädchens. Zu der nun verhängten Todesstrafe äußerte sich das Unternehmen zunächst nicht erneut.
Der Fall entfacht zugleich erneut die Debatte über die Todesstrafe in den USA. Befürworter sehen in dem Urteil Gerechtigkeit angesichts eines besonders grausamen Verbrechens. Kritiker lehnen staatliche Hinrichtungen grundsätzlich ab – auch bei schwersten Straftaten.
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