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Solarstrom-Gesetz: China übernimmt bald den Lichtschalter?

andreas160578 (CC0), Pixabay
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Deutschland ist mal wieder in Hochform: Während wir die Energiewende feiern und stolz unsere Dächer mit Solarzellen vollpacken, gibt es nur ein klitzekleines Problem – die Dinger lassen sich aus China ferngesteuert abschalten. Na super!

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat nämlich herausgefunden, dass ein Großteil der Wechselrichter – also die Geräte, die unseren schönen grünen Strom ins Netz einspeisen – von chinesischen Herstellern kommt. Und falls das neue „Solarspitzen-Gesetz“ so durchgeht, könnten Pekings Tech-Firmen bald bestimmen, wann in Deutschland das Licht angeht – oder eben nicht.


Grüne Energie, ferngesteuert aus Peking

Was ist der Plan?
🔌 Zu viel Solarstrom im Netz? Die Netzbetreiber dürfen ferngesteuert Solaranlagen drosseln, um Überlastungen zu vermeiden.
🇨🇳 Das Problem? Die Technik dazu stammt meist aus China.
💻 Die Folge? Ein gesetzlich geregeltes Hintertürchen für potenzielle Cyberangriffe – direkt in unsere Energieversorgung eingebaut.

Das BSI schlägt Alarm: China könnte damit praktisch einen Teil des deutschen Stromnetzes per Knopfdruck steuern. Ist doch ein schönes Bild: Während wir hier brav Solarstrom produzieren, könnte in Peking jemand entscheiden, dass unsere Wechselrichter mal eine kleine Pause machen. Vielleicht, weil gerade politische Spannungen bestehen? Oder einfach, weil sie es können?


Wenn schon Cyber-Risiko, dann bitte klimaneutral!

Aber keine Sorge, nicht nur ausländische Mächte könnten das deutsche Stromnetz nach Belieben manipulieren – auch Hacker sind herzlich eingeladen!

Das BSI erklärt freundlich: „Neben dem direkten Zugriff des Herstellers können auch Sicherheitslücken in den Produkten oder der Herstellercloud dann Dritten einen unbefugten Zugriff ermöglichen.“

Mit anderen Worten: Wer das Passwort für unsere Wechselrichter errät, kann demnächst über Deutschland eine regionale Sonnenfinsternis auslösen. Aber hey – Hauptsache, wir retten das Klima!


Fazit: „Made in China“ oder lieber doch nicht?

Gute Nachricht: Deutschland setzt voll auf erneuerbare Energien!
Schlechte Nachricht: Falls uns das Stromnetz um die Ohren fliegt, könnten wahlweise Peking oder ein paar gelangweilte Hacker daran schuld sein.

Die Lösung? Vielleicht wäre es eine gute Idee, wenn wir unsere kritische Infrastruktur selbst in der Hand behalten – anstatt sie auf ausländische Cloud-Server zu laden. Oder, ganz verrückte Idee: Wir könnten deutsche Firmen fördern, damit sie solche Systeme selbst entwickeln. Aber das wäre ja fast zu logisch.

Bis dahin bleibt uns nur eins: Daumen drücken, dass niemand in China auf den falschen Knopf drückt.

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