Startseite Allgemeines Sammelklage gegen Johnson & Johnson – Krebsvorwürfe wegen Babypuder
Allgemeines

Sammelklage gegen Johnson & Johnson – Krebsvorwürfe wegen Babypuder

Clker-Free-Vector-Images (CC0), Pixabay
Teilen

In Großbritannien hat sich der nächste juristische Sturm für den US-Konzern Johnson & Johnson (J&J) zusammengebraut: Rund 3.000 Betroffene haben eine Sammelklage gegen den Pharma- und Kosmetikriesen eingereicht. Der Vorwurf: Das bekannte Babypuder des Unternehmens soll krebserregendes Asbest enthalten haben.

Wie die Anwaltskanzlei KP Law mitteilte, verlangen die Klägerinnen und Kläger Entschädigungen von mehr als einer Milliarde Pfund – umgerechnet rund 1,15 Milliarden Euro. Sie machen das Produkt für schwere Krebserkrankungen wie Eierstockkrebs verantwortlich, die sie selbst oder nahe Angehörige entwickelt haben.

Laut Klageschrift soll Johnson & Johnson bereits seit über 50 Jahren gewusst haben, dass sein Talkumpuder „krebserregende Stoffe, einschließlich Asbest“, enthielt. Trotzdem habe das Unternehmen das Produkt weiter verkauft – „im Streben nach Profit“, wie es in der Klage heißt.

Während das Babypuder in den USA bereits vor drei Jahren vom Markt genommen wurde, erfolgte das Verkaufsende in Großbritannien erst 2023. Für viele Betroffene kommt dieser Schritt zu spät.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Allgemeines

Trump regelt das jetzt einfach selbst

Washington erlebt gerade politische Szenen, bei denen selbst Netflix-Autoren nervös werden würden....

Allgemeines

Vodafone-Kunden plötzlich zurück im Mittelalter

Großalarm im Leipziger Norden: Seit Dienstagmittag erleben tausende Vodafone-Kunden eine Zeitreise in...

Allgemeines

Das falsche Gold

Wie ein junger Mann aus Niedersachsen mit billigen Fälschungen ein perfides Betrugssystem...

Allgemeines

Gold-Betrüger

Wie ein junger Mann mit billigem Falschgold ein Vermögen verdiente – und...