Deutschland am Morgen: Strom weg, Nerven auch
Willkommen im Nachrichten-Ticker, wo sich wieder einmal zeigt:
Deutschland kann alles – außer langweilig.
Ganz vorne dabei: Berlin.
Dort dachte sich offenbar eine „anarchistische Sabotagezelle“, dass man der Gesellschaft am besten hilft, indem man ihr einfach mal den Strom abdreht. Ergebnis: 50.000 Haushalte im spontanen Digital Detox. Influencer mussten plötzlich… nachdenken.
Die Polizei rückte mit Hundertschaften an – vermutlich, weil man bei „Anarchisten + Strommast“ inzwischen automatisch den Großeinsatz-Knopf drückt. Durchsucht wurde alles, was nicht bei drei auf dem Stromkasten war – inklusive einer anarchistischen Bibliothek. Bücher gelten schließlich als besonders gefährlich.
Währenddessen die Politik:
Die SPD fordert Aufklärung. Mal wieder.
Man hat ja sonst nichts vor.
Innenminister Dobrindt fordert jetzt „Ergebnisse“. Ein mutiger Schritt, nachdem man jahrelang erfolgreich… keine hatte.
Parallel dazu:
Krieg, teures Öl, steigende Zinsen – der Traum vom Eigenheim ist jetzt offiziell kein Traum mehr, sondern ein Abenteuerurlaub mit finanzieller Selbstgefährdung.
In der SPD wiederum herrscht weiterhin Orientierungssuche.
Analyse: Man war zu langsam.
Lösung: Wahrscheinlich ein Arbeitskreis.
Und irgendwo dazwischen diskutiert die Welt über Transformation, Untergang und die Zukunft der Autoindustrie, während der durchschnittliche Bürger einfach nur hofft, dass der Kühlschrank weiterhin funktioniert.
Fazit des Morgens:
Die einen legen Strom lahm,
die anderen die Politik,
und der Rest sitzt dazwischen und googelt „Kerzen kaufen – günstig“.
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