PICAM-Renditen bis zu 20 Prozent wollten die Vermögensverwalter der Picam-Gruppe erwirtschaften. Die Anleger gaben dafür 300 Millionen Euro in ein undurchsichtiges Firmennetzwerk. Nun stocken die Auszahlungen. Ist es Betrug?

Diese Frage stellt das Handelsblatt in seiner aktuellen Online-Ausgabe in einem Artikel, den wir nachfolgend verlinkt haben:

http://www.handelsblatt.com/my/finanzen/steuern-recht/recht/picam-anleger-in-sorge-das-grosse-verwirrspiel/20856210.html?ticket=ST-6403275-Y46fhac29IyGEH5bBzq9-ap4

Auch wir sind seit fast einer Woche auf der Suche nach der LIT Ltd. auf Gibraltar und dem ominösen Chef des Unternehmens. Trotz Vorortrecherchen durch Personen, die wir auf Gibraltar kennen, bleibt das bisher zumindest alles sehr nebulös. Auch hier kann letztlich nur Thomas Entzeroth aufklären.

Sollte es den Termin beim LKA in Berlin gegeben haben, dann wäre das sicherlich ein erster wichtiger Schritt. Das LKA Berlin wiederum wird allerdings dann sicherlich auf Amtshilfe weiterer Behörden im Ausland angewiesen sein, um überhaupt zu einem Ergebnis zu kommen.

Wen man natürlich im Kontext dieser Nachrichten sicherlich hinterfragen muss, ist der Wirtschaftsprüfer, der hier Kundengelder weitergeleitet haben soll. Auch dazu wird dann irgendwann der eine oder andere Rechtsanwalt einmal die Frage nach der Haftung (Mithaftung) des WP stellen. Es wird möglicherweise Monate und Jahre dauern, bis der Vorgang dann insgesamt aufgeklärt ist.

Eine Antwort

  1. Norbert 23. Januar 2018

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