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Pep geht? Für City-Fans fühlt sich das an wie Stromausfall im Etihad

jorono (CC0), Pixabay
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Als Manchester-City-Fan dachte man eigentlich, Pep Guardiola bleibt ewig. Irgendwann würde vermutlich selbst der Rasen im Etihad-Stadion sagen:
„Guten Morgen, Boss.“

Doch jetzt verdichten sich die Hinweise:
Nach zehn Jahren könnte Schluss sein. Laut der Daily Mail soll Guardiola nach dem letzten Premier-League-Spiel gegen Aston Villa seinen Rücktritt bekannt geben.

Und ganz ehrlich:
Das fühlt sich an, als würde jemand plötzlich ankündigen, Weihnachten falle künftig aus.

Der Mann hat einfach alles gewonnen

Seit 2016 hat Pep Manchester City in eine Fußballmaschine verwandelt, gegen die selbst FIFA-Karrieremodus irgendwann unfair wirkt.

Champions League.
Sechs Meisterschaften.
FA Cup.
41 Titel insgesamt als Trainer.

Der Mann hat in Manchester mehr Pokale gesammelt als normale Menschen Kaffeetassen besitzen.

Und trotzdem reicht es Pep offenbar noch immer nicht, einfach mal entspannt im Trainingsanzug alt zu werden.

Das Interview war schon verdächtig

Die Fans hätten es eigentlich ahnen müssen.

Nach dem FA-Cup-Sieg fragte eine Reporterin vorsichtig:
„Pep, du bleibst doch, oder?“

Und Pep?
Lächelt.
Sagt:
„Habt einen schönen Abend.“
Geht einfach weg.

Das ist im Fußball ungefähr das gleiche wie:
„Wir müssen reden“ in einer Beziehung.

Wer soll DAS ersetzen?

Natürlich kursieren sofort Nachfolgernamen. Besonders heiß gehandelt wird Enzo Maresca.

Netter Trainer.
Guter Fußballfachmann.
Aber aus Sicht vieler City-Fans lautet die eigentliche Frage:
Wer ersetzt bitte einen Mann, der selbst Niederlagen so analysiert, als würde er Quantenphysik erklären?

Pep war nie einfach nur Trainer.
Pep WAR Manchester City.

Er hat aus Ballbesitz eine Religion gemacht.
Aus Pässen Kunst.
Und aus gegnerischen Trainern teilweise traumatisierte Statisten.

Die Angst der Fans beginnt jetzt

Denn jeder City-Fan weiß:
Mit Guardiola ging man in jedes Spiel mit dem Gefühl:
„Wir gewinnen das irgendwie.“

Ohne Guardiola?
Plötzlich wirkt selbst ein Auswärtsspiel in Burnley wieder wie eine mittelgroße Lebenskrise.

Eine Ära endet

Wenn Pep wirklich geht, endet nicht einfach nur eine Trainerzeit.
Es endet die größte Phase der Vereinsgeschichte.

Und selbst Fans anderer Klubs müssen zugeben:
So dominant, so verrückt detailbesessen und gleichzeitig so erfolgreich war selten ein Trainer im Weltfußball.

Fazit

Vielleicht bleibt Pep am Ende doch noch.
Vielleicht ist alles nur Theater.
Vielleicht taucht er Sonntag wieder grinsend auf und erklärt irgendwas über „Energie“ und „den perfekten Passwinkel“.

Aber falls nicht:
Dann wird es verdammt still im blauen Teil Manchesters.

Und irgendwo sitzt ein City-Fan gerade mit einem Bier vorm Fernseher und denkt:
„Bitte sag einfach, dass das wieder nur so ein Pep-Mindgame ist…“

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