Lieber Uli Hoeneß, lieber Max Eberl, lieber Karl-Heinz Rummenigge, lieber Herbert Hainer, Hallo Aufsichtsrat, des FC Bayern
bitte macht endlich Nägel mit Köpfen und verkauft Michael Olise.
Ja, genau. Sofort. Heute. Am besten noch bevor Florentino Pérez wieder auf die Idee kommt, seine Meinung zu ändern.
Denn seien wir ehrlich: Was hat Bayern München schon von einem 24-jährigen Offensivspieler, der dribbeln kann, Tore schießt, Vorlagen liefert, nach hinten arbeitet und nebenbei aussieht, als würde ihm das alles nicht einmal besondere Mühe bereiten?
Solche Spieler sind doch völlig überschätzt.
Viel wichtiger ist schließlich, dass die Vereinskonten ordentlich gefüllt bleiben. Man kann schließlich nicht erwarten, dass ein Fußballverein seine besten Fußballspieler behält. Wo kämen wir denn da hin?
Deshalb wäre es nur konsequent, wenn Bayern Olise für 200 Millionen Euro an Real Madrid verkauft. Vielleicht auch für 250 Millionen. Florentino Pérez hat doch bestimmt irgendwo zwischen seinen Champions-League-Pokalen noch ein Sparschwein stehen.
Und überhaupt: Bayern hat doch genügend Alternativen.
Jamal Musiala kann rechts spielen. Links spielen. Zentral spielen. Wahrscheinlich könnte er auch als Platzwart überzeugen.
Konrad Laimer läuft ohnehin überall herum und taucht irgendwann immer dort auf, wo man ihn gerade braucht.
Und wenn alle Stricke reißen, stellt man einfach Thomas Müller noch einmal auf. Irgendwo wird er schon auftauchen.
Warum also einen der besten Flügelspieler Europas behalten?
Die große Chance für den FC Bayern
Stellen wir uns die Schlagzeilen vor:
„Bayern verkauft Weltklassespieler und spart Gehalt.“
Das klingt doch nach einem Meisterwerk deutscher Betriebswirtschaft.
Die Fans werden begeistert sein.
Harry Kane bestimmt auch.
Schließlich gibt es nichts Schöneres für einen Mittelstürmer, als wenn ihm plötzlich der wichtigste Vorlagengeber fehlt.
Vielleicht kann Kane seine Flanken künftig selbst schlagen und anschließend direkt verwerten.
Effizienz nennt man das.
Florentino, bitte zugreifen!
Besonders beruhigend ist die Nachricht aus Madrid, dass Real Madrid angeblich gar kein Interesse hat.
Wer die Geschichte des Fußballs kennt, weiß: Wenn Real Madrid öffentlich erklärt, einen Spieler nicht verpflichten zu wollen, sollte der Spieler vorsichtshalber schon einmal Spanisch lernen.
Beckham. Zidane. Mbappé.
Die Liste der angeblich nie geplanten Transfers ist ungefähr so lang wie die Warteschlange vor dem Bernabéu-Fanshop.
Deshalb sollte Bayern die Gelegenheit nutzen.
Nicht zögern.
Nicht verhandeln.
Einfach verkaufen.
Fazit
Michael Olise behalten?
Unsinn.
Einen jungen Weltklassespieler langfristig an den Verein binden?
Völlig verrückte Idee.
Nein, lieber Aufsichtsrat, verkaufen Sie ihn. Sofort.
Und wenn Bayern in der kommenden Saison plötzlich feststellt, dass Kreativität, Tempo, Tore und Vorlagen auf dem rechten Flügel fehlen, dann kann man sich immer noch trösten.
Mit einem sehr, sehr schönen Kontoauszug
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