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Spanien fühlt sich bei der Wahl des neuen Euro-Gruppen-Chefs hintergangen. Die Regierung in Madrid habe eigentlich die notwendigen zehn der 19 Stimmen zusammengehabt, sagte Wirtschaftsministerin Nadia Calvino gestern in einem Interview des Radiosenders SER. Die Sozialdemokratin wäre die erste Frau an der Spitze der Euro-Gruppe geworden.

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Der US-Kurznachrichtendienst Twitter hat gestern eine Reihe von Accounts der rechtsextremen Identitären gesperrt. Darunter sind u. a. die Profile der Identitären Bewegung in Österreich und Deutschland sowie ihres österreichischen Sprachrohrs Martin Sellner. Seinem Account folgten zuletzt etwa 40.000 Twitter-Nutzer. Warum die Sperre erfolgte, war vorerst unklar.

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Ein bei einem brutalen Angriff schwer verletzter Busfahrer in Frankreich ist tot. Ihr Vater sei gestern Nachmittag gestorben, teilte die Tochter der Nachrichtenagentur AFP mit. „Wir haben beschlossen, ihn gehen zu lassen. Die Ärzte waren dafür und wir auch“, sagte sie.

Der Busfahrer war zu Beginn der Woche hirntot erklärt worden und befand sich in einem Krankenhaus. Frankreichs Innenminister Gerald Darmanin sprach den Angehörigen und Kollegen des Mannes sein Beileid aus. „Diese abscheuliche und feige Tat darf nicht ungestraft bleiben“, schrieb Darmanin auf Twitter.

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Die inhaftierte Ex-Freundin des verstorbenen US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, Ghislaine Maxwell, will gegen fünf Millionen Dollar Kaution auf freien Fuß kommen. In einem gestern bei Gericht eingereichten Dokument beteuern die Anwälte der 58-Jährigen, es bestehe „kein Fluchtrisiko“. Maxwell werde ihre Reisepässe abgeben und sich mit einer Fußfessel in eine New Yorker Wohnung zurückziehen.

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Weil er versucht hat, eine von wenigen Exemplaren der mittelalterlichen Magna Charta zu stehlen, muss ein Mann in Großbritannien für vier Jahre ins Gefängnis. Das entschied ein Gericht in der Stadt Salisbury im Südwesten Englands gestern.

Der 47-Jährige hatte im Oktober 2018 mit einem Hammer das Sicherheitsglas einer Vitrine in der Kathedrale von Salisbury zertrümmert. Zuvor hatte er als Ablenkungsmanöver einen Feueralarm ausgelöst. Bevor er das wertvolle Dokument stehlen konnte, wurde er von Mitarbeitern und Besuchern gestoppt und überwältigt. Seinem Anwalt zufolge zweifelte der Mann die Echtheit des Magna-Charta-Exemplars an.

 

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