Start Allgemeines Neues von der Interessengemeinschaft Picam-Piccor Anleger

Neues von der Interessengemeinschaft Picam-Piccor Anleger

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Seit Beginn der Interessengemeinschaft, so Thomas Bremer, arbieten wir eng mit den verantwortlichen Personen der Interessengemeinschaft zusammen. Gemeinsam haben wir damals die IG mit ins Leben gerufen, denn auch wir sehen hier einen enormen Aufklärungsbedarf.

Nun gibt es eine neue Information von Seiten der Interessengemeinschaft, die wir unseren Usern natürlich gerne zur Kenntnis bringen wollen.PICCOR-PICCOX: Hat die Interessengemeinschaft PICAM PICCOR PICCOX Anleger e.V. etwa ein „Geldkarussell“ von über 100 Mio. Euro Ausmaß aufgedeckt?

Durch eigene Recherchen hat die Interessengemeinschaft PICAM PICCOR PICCOX Anleger e.V. möglicherweise einen weiteren Skandal im Kern des Schadenfalls aufgedeckt.

Nach eigenen Angaben liegen der Interessengemeinschaft PICAM PICCOR PICCOX Anleger e.V. Unterlagen vor, die es nach deren Auffassung wahrscheinlich erscheinen lassen, kreisförmige Überweisungen – umgangssprachlich ein „Geldkarussell“ – im Gesamt-Ausmaß von möglicherweise über 100 Mio. Euro aufgedeckt zu haben. Dieses mutmaßliche „Geldkarussell“ würde in einem solchen Fall alle Anleger der PICCOR AG und der PICCOX Inhaberschuldverschreibung betreffen.

Nach Auffassung der Interessengemeinschaft könnte ein solches mutmaßliches „Geldkarussell“ zur Folge gehabt haben, die Zahlung der Erwerbspreise der PICCOX-Inhaberschuldverschreibungen auf der Ebene der Buchhaltung darzustellen, die die PICCOR-Altanleger im Jahr 2017 im Zuge der angeblichen „Wandlung“ von PICCOR-Anlagen in PICCOX-Inhaberschuldverschreibungen als Erwerbspreis dieser Wertpapiere hätten zahlen müssen.

Wir haben keinen Hinweis darauf, dass die zur Begleichung aller Erwerbspreise der PICCOX-Inhaberschuldverschreibung für alle derart von der PICCOR AG in die PICCOX Inhaberschuldverschreibung ‚gewandelten‘ Anleger zum fraglichen Zeitpunkt bei der PICCOR AG überhaupt bekannt bzw. vorhanden waren. Einiges deutet darauf hin, dass diese Liquidität bereits in den Vorjahren weitgehend in andere Gesellschaften und Finanzkonstrukte im Einflussbereich der Beteiligten abgeflossen ist.“

Das mutmaßliche „Geldkarussell“ kann möglicherweise im Ergebnis zu einem kreisförmigen Fluss von Millionenbeträgen zwischen der PICCOR Securitisation SA bzw. dem von dieser begebenen „Compartment 2017/6400“ und den Konten des PICCOR AG-Treuhänders geführt haben. Möglicherweise wurden dieselben Gelder zwischen Juni und Dezember 2017 vielfach hin- und her überwiesen; insgesamt könnte, nach Auffassung der Interessengemeinschaft PICAM PICCOR PICCOX Anleger e.V., das mutmaßliche „Geldkarussell“ eine Größenordnung von über 100 Millionen € erreicht haben. Es wäre daher nicht ausgeschlossen, dass in einem solchen Fall auf diese Weise die Zahlung des Erwerbspreises der PICCOX-Inhaberschuldverschreibungen für fast alle in die PICCOX-Inhaberschuldverschreibung gewandelten PICCOR-Altanleger lediglich fingiert wurde.

Ein Sprecher der Interessengemeinschaft PICAM PICCOR PICCOX Anleger e.V. äußert hierzu:

Die Bezahlung des Erwerbspreises für diese Wertpapiere, so die Auffassung unserer Mitglieder, sollte aus der Liquidität der individuellen Anlagekonten bei der PICCOR AG erfolgen. Die PICOR AG sollte auf diese Weise jeweils den Erwerbspreis der PICCOX-Inhaberschuldverschreibungen für die einzelnen Anleger zahlen. Im Falle des „Geldkarussells“ wäre diese Zahlung des Erwerbspreises für die von Ihnen erworbenen Inhaberschuldverschreibungen jedoch wohl nie erfolgt. Im Ergebnis könnte es sein, dass die PICCOX-Anleger bislang den Erwerbspreis für die von ihnen erworbenen Inhaberschuldverschreibungen der PICCOX noch nicht geleistet haben, schlimmstenfalls also noch schulden.“

Wie aber und womit wären im Falle eines mutmaßlichen „Geldkarussells“ die auf den Namen des jeweiligen Anlegers bei der Depotbank Momentum eingebuchten Inhaberschuldverschreibungen denn eigentlich bezahlt worden sein? Möglicherweise gar nicht, lautet erstaunlicherweise die Antwort.

Zu diesem Sachverhalt nimmt ein Sprecher der Interessengemeinschaft PICAM PICCOR PICCOX Anleger e.V. wie folgt Stellung:

Aufgrund der uns vorliegenden Erkenntnisse und entsprechender Unterlagen gehen wir aktuell davon aus, dass möglicherweise dieselben Gelder, jeweils zwischen uns bekannten Konten der Piccox Securitisation SA, der Soparfi SFG 2016-200 SA und des PICCOR AG-Treuhänders im Ergebnis immer wieder hin und her geschickt wurden, bis aus der Gesamtsumme der kreisförmigen Überweisungen die gegenständlichen Inhaberschuldverschreibungen alle „bezahlt“ worden wären, zumindest auf dem Papier. Die Soparfi SFG 2016-200 SA kennen die Anleger der PICCOX-Inhaberschuldverschreibung als die Gesellschaft, an der eine „hypothetische Beteiligung“ bestehen soll.

Letztere erhielt nach uns vorliegenden Unterlagen zwischen Anfang Juni bis Ende November 2017 in Summe insgesamt über 100 Millionen € von einem Konto, dass wohl der der Piccox Securitisation SA zuzurechnen ist. Ein Rechtsgrund für solche mutmaßlichen Zahlungen ist uns nicht bekannt. Die Soparfi SFG 2016-200 SA überwies zeitnah den Einzahlungen ähnlich große Summen weiter an das Konto des PICCOR AG-Treuhänders weiter. Von diesem flossen dann wohl wieder in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang sehr ähnliche Summen wieder an das genannte Konto der Piccox Securitisation SA, womit sich der Kreis geschlossen haben könnte.“

Träfe dies zu, so hätten im Ergebnis diejenigen Anleger, die Kaufverträge für Inhaberschuldverschreibungen des Compartments 2017/6400 der Piccox Securitisation SA unterschrieben haben ein Problem: eventuell wurde der Erwerbspreis tatsächlich noch gar nicht bezahlt. Denn. Die PICCOR AG, die den Erwerbspreis hätte zahlen sollen, hätte dies im Falle des „Geldkarussells“ nicht getan, die Zahlung wäre also noch offen.

Würde die Piccox Securitisation SA und/oder deren Compartment 2017/6400 in die Insolvenz geraten, so kann ein Insolvenzverwalter ggf. ausstehende Erwerbspreise einfordern. Im Ergebnis könnte dies für Erwerber der PICCOX-Inhaberschuldverschreibung bedeuten, dass sie „doppelt zahlen“ müssten: Einmal bereits in die PICCOR AG Anlage und noch einmal in die PICCOX-Inhaberschuldverschreibung. Dazu ein Sprecher der Interessengemeinschaft PICAM PICCOR PICCOX Anleger e.V.:

Wir sehen dies  leider als ein sehr reales Risiko. Die gute Nachricht: es gibt unserer Auffassung nach einen eleganten Weg einer solchen Zahlungsverpflichtung zu entgehen.“

Die Interessengemeinschaft PICAM PICCOR PICCOX Anleger e.V. hat Ihre Homepage unter

https://interessengemeinschaft-picam-piccor-anleger.de/

 

 

 

 

 

 

 

 

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