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Signa vs. Ingbe-Stiftung: Wenn 50 Millionen einfach mal auftauen

Daniel_B_photos (CC0), Pixabay
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Das Drama um eingefrorene Millionen hat ein vorläufiges Happy End gefunden: Ingeborg Benko darf wieder nach Herzenslust über die Ingbe-Stiftung verfügen – inklusive der rund 50 Millionen Franken (umgerechnet etwa 54 Mio. Euro), die ihr zuvor wie Eiswürfel im Gefrierfach eingefroren worden waren.

Die einstweilige Verfügung der ersten Instanz, die das Geld blockiert hatte, wurde vom Oberlandesgericht einfach abgeschmolzen. Andreas Grabenweger, der Mann, der als Masseverwalter des etwas pleitebedrohten Signa-Imperiums von Rene Benko in den Ring gestiegen war, kann nun zwar noch zum Liechtensteiner Höchstgericht marschieren – aber für den Moment ist die Millionen-Sause zurück bei der Familie.

Die Ingbe-Stiftung – benannt nach Mama Ingeborg höchstpersönlich – erhielt ihr Kapital einst vom Signa-Gründer und „Investor“ Rene Benko. Offiziell ist das Geld für die Familie gedacht, was die Diskussion etwas kompliziert macht: Benko meint, er habe das Geld ja gar nicht für sich, sondern für Mama gespendet. Grabenweger sieht das anders und mutmaßt, Benko habe sich die Kohle einfach in Sicherheit vor seinen Gläubigern geparkt.

Das Gericht entschied nun: Alles wieder auf Anfang. Grabenweger darf die Verfahrenskosten von 317.000 Franken (rund 345.000 Euro) zahlen – wovon 164.000 Franken an die Stiftung und 153.000 Franken direkt an die Mama gehen. Vermutlich als Belohnung dafür, dass sie so geduldig gewartet hat.

Fazit: Ingeborg Benko hat gewonnen, Rene Benko darf weiter großzügig sein, und Grabenweger… na ja, der hat jetzt ein hübsches kleines „Erfahrungs-Eiswürfelchen“ an die Familie zu zahlen. So viel zum Thema Finanzspiele im Mini-Monaco der Alpen.

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