Argentinien hat im letzten Test vor der WM 2026 eindrucksvoll bewiesen: Man kann Island auch mit halbem Atem und einem halben Messi besiegen. Die Südamerikaner gewannen am Dienstag in Auburn, Alabama, mit 3:0 – und das Highlight des Abends war natürlich Lionel Messi, der nach Oberschenkelproblemen quasi „direkt vom Sofa“ auf den Platz stolperte – nur um 45 Sekunden später einen Elfmeter zu verwandeln.
Messi, der im letzten MLS-Spiel für Inter Miami eine leichte Zerrung kassiert hatte, zeigte damit, dass seine Beine offenbar über magische Selbstheilungskräfte verfügen. Für das 117. Tor im argentinischen Trikot musste er nur ein bisschen laufen – und, na ja, den Ball ins Netz schießen. Ein bitterer Trost für alle Isländern, die bei der WM 2018 schon einmal an Messis Elfmeter gescheitert waren.
Die weiteren Tore steuerten Valentin Barco (8. Minute) und Thiago Almeda (86.) bei – vermutlich, um Messi nicht die ganze Show zu stehlen.
Die Mission Titelverteidigung startet dann richtig spektakulär: Am 17. Juni geht es gegen Algerien, am 22. Juni gegen Österreich – und am 28. Juni gegen Jordanien, das sich wohl auf ein weiteres „Messi kommt, Ball rollt, wir verlieren“ vorbereitet.
Fazit: Messi ist zurück, Island hat verloren – und die Welt darf aufatmen.
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