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„NCIS“ schockt Fans mit Serientod von Leon Vance – sechs Abschiede, die bis heute wehtun

12019 (CC0), Pixabay
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Achtung, Spoiler zu „NCIS“! Wer die Folge vom 24. März noch nicht gesehen hat, sollte jetzt besser nicht weiterlesen.

Das „NCIS“-Universum hat seinen bislang vielleicht bittersten Schockmoment seit Jahren erlebt: In der 500. Episode der langlebigen CBS-Krimiserie stirbt ausgerechnet Direktor Leon Vance (gespielt von Rocky Carroll) den Serientod.

In der Jubiläumsfolge mit dem Titel „All Good Things“ wird Vance erschossen – ein Moment, der selbst für langjährige Fans der Serie kaum vorhersehbar war. Besonders emotional: Vance begegnet nach seinem Tod dem jungen Donald „Ducky“ Mallard, der ihm gewissermaßen den Weg ins Jenseits erleichtert.

Auch Schauspieler Rocky Carroll, der Vance seit 18 Staffeln verkörpert, zeigte sich laut Bericht selbst überrascht über das Schicksal seiner Figur. Ganz verschwinden wird er „NCIS“ aber nicht: Carroll soll weiterhin als Regisseur für Episoden der Serie tätig sein.

Doch so überraschend der Tod von Vance auch ist – „NCIS“ hat in inzwischen 23 Staffeln schon mehrfach bewiesen, dass selbst zentrale Figuren nicht sicher sind.

Sean Murray, der seit der ersten Staffel als Special Agent Timothy McGee dabei ist, bringt es auf den Punkt:

„Es gab bei dieser Serie immer dieses Element, dass man nie weiß, was als Nächstes passiert. Die Welt von ‚NCIS‘ ist gefährlich – und die Einsätze sind hoch.“

Hier sind sechs „NCIS“-Todesfälle, die Fans bis heute nicht vergessen haben – und die im Jahr 2026 teilweise noch tragischer wirken als damals.


1. Caitlin „Kate“ Todd – der Schock, der alles veränderte

Der Tod von Special Agent Caitlin „Kate“ Todd (Sasha Alexander) im Finale der zweiten Staffel im Jahr 2005 gilt bis heute als einer der brutalsten und überraschendsten Momente der gesamten Serie.

In den letzten Sekunden der Folge wird Kate von Ari Haswari aus nächster Nähe erschossen.

Für viele Fans war das der Augenblick, in dem klar wurde:
Bei „NCIS“ kann wirklich jeder sterben.

Sean Murray erinnert sich:

„Das war noch vor ‚Game of Thrones‘. Damals war man es nicht gewohnt, dass Hauptfiguren einfach verschwinden.“

Sasha Alexander hatte die Serie damals auf eigenen Wunsch verlassen und wurde später durch ihre Rolle in „Rizzoli & Isles“ einem breiten Publikum erneut bekannt.


2. Mike Franks – Gibbs’ Mentor stirbt im Regen

Mike Franks (Muse Watson), ehemaliger Chef des NIS und Mentor von Leroy Jethro Gibbs, war für Fans eine Vaterfigur mit Ecken, Kanten und Kultstatus.

Er nannte Gibbs stets liebevoll „Probie“ – eine Anspielung auf dessen Anfängerzeit.

In Staffel 8 stirbt Franks in der Episode „Swan Song“, als er versucht, den sogenannten Port to Port Killer zu stoppen. Er wird im strömenden Regen erstochen.

Auch nach seinem Tod bleibt Franks präsent: Immer wieder taucht er in Gibbs’ Gedankenwelt auf und gibt ihm Ratschläge.

2026 wirkt dieser Abschied noch emotionaler, weil in „NCIS: Origins“ die Anfänge der Beziehung zwischen Franks und dem jungen Gibbs neu erzählt werden.


3. Jackie Vance und Eli David – die doppelte Tragödie

Staffel 10 lieferte einen besonders harten Doppelschlag:
Jackie Vance (Paula Newsome), die Ehefrau von Leon Vance, und Eli David (Michael Nouri), Mossad-Direktor und Vater von Ziva David, sterben in derselben dramatischen Handlung.

Während eines Schabbat-Essens wird das Haus der Familie Vance von einem unbekannten Angreifer attackiert. Eli David stirbt noch am Tatort. Jackie Vance wird schwer verletzt und erliegt später im Krankenhaus ihren Verletzungen.

Besonders erschütternd: Ziva David hält ihren sterbenden Vater in den Armen.

Für Leon Vance ist dieser Verlust ein Bruch, von dem er sich emotional nie vollständig erholt.

Im Rückblick 2026 bekommt diese Episode zusätzliche Wucht:
Als Vance in seiner finalen Staffel-23-Folge ins Jenseits tritt, ist die erste Person, die ihn dort empfängt, seine verstorbene Frau Jackie.


4. Diane Sterling – Gibbs’ Ex-Frau stirbt vor seinen Augen

Diane Sterling (Melinda McGraw), Gibbs’ zweite Ehefrau und später Ex-Frau, war über Jahre eine der schillerndsten Nebenfiguren im „NCIS“-Kosmos.

Sie hatte nach Gibbs noch weitere Ehen hinter sich – unter anderem mit Tobias Fornell – und blieb stets eine Figur, die zwischen Charme, Schlagfertigkeit und emotionalem Chaos pendelte.

In Staffel 12 wird Diane in der Folge „Check“ bei einem Besuch an einem Tatort von einem Scharfschützen ermordet.

Vor allem für Fornell ist der Verlust verheerend. Später nimmt er Rache an dem verantwortlichen Terroristen.

Heute wirkt die Szene noch trauriger, weil „NCIS: Origins“ inzwischen auch die junge Diane zeigt – verliebt in den jungen Gibbs und noch ganz am Anfang ihrer Geschichte.


5. Jennifer Shepard – die Chefin, die bis zum letzten Atemzug kämpfte

Mit Jennifer Shepard (Lauren Holly) bekam „NCIS“ in Staffel 3 seine erste weibliche Direktorin – und eine Vorgesetzte, die sich regelmäßig mit Gibbs anlegte.

Ihr Tod im Finale der fünften Staffel kam dennoch überraschend.

In „Judgment Day (Part II)“ gerät Shepard in eine geheime Mission abseits offizieller Wege und landet schließlich in einer Schießerei in einem Diner.

Selbst schwer verletzt gelingt es ihr noch, den letzten Auftragskiller auszuschalten, bevor sie stirbt.

Leon Vance kommentiert später trocken und respektvoll:

„Sie hat verdammt noch mal gekämpft.“

Im Jahr 2026 bekommt dieser Abschied neue Bedeutung:
Denn nach Vances eigenem Tod ist endgültig klar:
Selbst die Direktoren hinter dem Schreibtisch sind bei „NCIS“ nicht sicher.


6. Ducky Mallard – ein Abschied, der Realität und Serie verband

Kaum ein „NCIS“-Tod traf Fans so tief wie der von Donald „Ducky“ Mallard – nicht zuletzt, weil hier Fiktion und Realität untrennbar ineinandergriffen.

Der beliebte Schauspieler David McCallum, der Ducky seit Serienstart 2003 spielte, starb im September 2023 im Alter von 90 Jahren.

Die Serie verabschiedete ihn im Februar 2024 mit einer emotionalen Tribute-Folge. Darin findet Dr. Jimmy Palmer seinen Mentor friedlich im Schlaf verstorben.

Sogar Tony DiNozzo kehrt für die Gedenkfeier zurück – ein besonderer Moment für langjährige Fans.

2026 bleibt Ducky weiterhin präsent:
In „NCIS: Origins“ wird die junge Version der Figur von Adam Campbell gespielt. Und in der Jubiläumsfolge um Leon Vance taucht Ducky sogar gewissermaßen aus dem Jenseits auf.

Ein schöner, bittersüßer Beweis dafür, dass manche Figuren diese Serie nie wirklich verlassen.


Fazit: „NCIS“ bleibt gefährlich – auch nach 23 Staffeln

Nach mehr als zwei Jahrzehnten im TV könnte man meinen, eine Serie wie „NCIS“ würde auf Routine setzen. Doch das Gegenteil ist der Fall.

Mit dem Tod von Leon Vance in der 500. Episode zeigt die Serie erneut, was sie seit den frühen Jahren ausmacht:

  • emotionale Härte
  • plötzliche Verluste
  • und die ständige Gewissheit, dass niemand völlig sicher ist

Gerade das hat „NCIS“ über all die Jahre von vielen anderen Crime-Formaten unterschieden.

Oder, um es nüchtern zu sagen:
Bei „NCIS“ stirbt nicht nur das Opfer der Woche. Manchmal trifft es auch das Herz der Serie.

 

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